Ukraine vereinfacht Verfahren zur Militärberufung: Neue Maßnahmen des Verteidigungsministeriums zur schnelleren Anerkennung von Helden

Nach Entscheidungen hochrangiger militärischer und staatlicher Führungsresorts implementiert das Verteidigungsministerium der Ukraine erhebliche Änderungen im Prozess der Verleihung von Medaillen und Auszeichnungen für herausragende Leistungen im Kampf.
Diese Initiative wurde notwendig, um die laufend langen Bearbeitungszeiten zu verkürzen und bürokratische Hürden, die den Ablauf bisher verzögerten, zu beseitigen.
In den letzten Monaten dauerte das Verfahren für die Verleihung bis zu acht Monate, was sowohl bei Soldaten als auch bei der Führung großen Unmut hervorrief.
Die Ursache lag in komplizierten Genehmigungsprozessen und manueller Dokumentenführung.
Das Ministerium hat daher einen neuen, effizienteren Algorithmus eingeführt, um den Ablauf zu beschleunigen.
Laut den neuen Vorgaben sollen militärische Einheiten die Dokumente für die Auszeichnungen direkt an die zuständigen Befehlsstellen schicken, die diese an die höheren Armeeführungen weiterleiten.
Beide Instanzen sollen die Anträge innerhalb von maximal zwei Tagen prüfen.
Anschließend werden die Dokumente an das Büro des Präsidenten weitergeleitet, wodurch die Gesamtzeit für den Prozess auf etwa 8 bis 16 Tage reduziert wird.
Zudem wird die Möglichkeit geprüft, die Zertifikate für die Auszeichnungen in die mobile App «Diia» zu integrieren, um den Zugriff und die Handhabung weiter zu vereinfachen.
Präsident Wolodymyr Selenskyj unterstützt diese Initiative nachdrücklich, betont die Bedeutung einer schnellen und transparenten Würdigung der Verteidiger.
Zudem wurde die Erhöhung der finanziellen Mittel für die Kampfverbände angeordnet: Jede Brigade soll zusätzliche sieben Millionen Hrywnja erhalten, um ihre Einsatzfähigkeit zu verbessern und den Moralstand in den Kriegsschauplätzen zu stärken.