Stilllegung des Saratov-Raffineriezentrums: Drohnenangriff im Spannungsfeld der Geopolitik

Chas Pravdy - 12 August 2025 01:33

In der russischen Stadt Saratow, einem bedeutenden industriellen Zentrum am Ufer der Wolga, ereignete sich ein strategisch bedeutendes Ereignis: die von Rosneft betriebene Erdölraffinerie wurde nach einem groß angelegten Drohnenangriff am Sonntag außer Betrieb gesetzt.

Dieser Vorfall führte zu erheblichen Betrieben im Produktionsprozess des Werks.

Laut Branchenquellen ist diese Raffinerie die dritte in der Region, die innerhalb eines Monats durch Drohnenangriffe erheblich beschädigt wurde.

Der Vorfall fällt in einen Kontext zunehmender internationaler Spannungen, da die Ereignisse zeitlich mit einem hochrangigen Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und russischem Präsidenten Wladimir Putin zusammenfallen, während gleichzeitig die Konflikte zwischen Russland und der Ukraine eskalieren.Die Saratov-Raffinerie, gelegen im größten Wirtschaftszentrum des Wolgaregions, verfügt über eine Kapazität von etwa 140.000 Barrel pro Tag.

Die jüngsten Angriffe könnten zu erheblichen Störungen bei der inländischen Kraftstoffversorgung führen, insbesondere in einer Saison, in der die Nachfrage nach Benzin und anderen Kraftstoffprodukten steigt.

In der Nacht vom 9.

auf den 10.

August löste der Drohnenangriff ein Großfeuer auf dem Werksgelände aus, was zu einem größeren Brand führte.

Die ukrainischen Streitkräfte bestätigten, dass sie einen nächtlichen Drohnenangriff auf die Saratov-Raffinerie durchgeführt haben, was internationale und politische Konsequenzen nach sich zieht.

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