Schweiz verschärft Sanktionen gegen Russland und senkt Ölpreisgrenzen: eine neue Phase des wirtschaftlichen Drucks

Chas Pravdy - 12 August 2025 18:37

Die Schweiz hat offiziell die Erweiterung ihrer Sanktionsmaßnahmen gegen die Russische Föderation bekannt gegeben, die mit neuen Beschränkungen und Anpassungen der Ölpreisobergrenzen einhergehen.

Am 12.

August wurden 14 weitere Personen und 41 Organisationen in die Sanktionslisten aufgenommen, was eine direkte Reaktion auf die Entscheidung der Europäischen Union im Rahmen des 18.

Sanktionspakets ist, das an diesem Tag in Kraft trat.

Die Maßnahmen beinhalten das Einfrieren von Vermögenswerten und ein Einreiseverbot für Personen und Unternehmen, die mit den militärischen und wirtschaftlichen Sektoren Russlands verbunden sind, darunter Schattenflotten, Rohölhändler sowie Lieferanten der Verteigungsindustrie, unabhängig von ihrem Standort.

Besonders hervorzuheben ist die Entscheidung, den Preisdeckel für russisches Rohöl auf 47,6 US-Dollar pro Barrel zu senken, der ab dem 3.

September in Kraft treten soll.

Ziel ist es, den Markt zu steuern und Umgehungsversuche zu verhindern.

Im Exportsektor wurden zudem strengere Kontrollen für 26 Subjekte eingeführt, darunter Drittlandsunternehmen, die unbedeckte Drohnen und Militärgüter exportieren und so die bestehenden Beschränkungen umgehen.

Außerdem hat die Schweiz zusätzliche Listen übernommen, die die EU am 15.

und 18.

Juli für Moldawien und Weißrussland veröffentlicht hatte, mit Maßnahmen wie Einfrieren von Vermögenswerten und einem Verbot wirtschaftlicher Transaktionen gegen mehr als zehn Personen und Organisationen in diesen Ländern.

In Moldawien richten sich diese Maßnahmen gegen Akteure, die in den Referendum- und Präsidentschaftswahlprozess 2024 involviert sind und somit Teil der russischen Einflussstrategie sind.

Für Weißrussland gelten jetzt Sanktionen gegen acht Verteidigungsbetriebe, die keine wirtschaftlichen Geschäfte mit der EU tätigen dürfen.

Es ist zudem zu beachten, dass das 18.

Sanktionspaket der EU auch den Höchstpreis für russisches Öl festsetzt – eine Maßnahme, die von der Slowakei und Malta unterstützt wird und der das Vereinigte Königreich beigetreten ist.

Kanada kündigte ebenfalls an, die Obergrenze für russisches Öl weiter abzusenken, was die Bemühungen zur Umgehung der Sanktionen zusätzlich erschwert.

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