Russland verbreitet Fake-News über angeblichen Mord an einer Frau aus Winnyzja durch TCC- und CPD-Mitarbeiter

Russische Informationskanäle verbreiten aktiv erfundene Geschichten, um ukrainische Behörden zu diskreditieren und den aktuellen Mobilisierungsprozess zu sabotieren.
Laut dem Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation tauchte im Internet eine gefälschte Erzählung auf, die behauptet, eine 72-jährige Frau aus der Region Winnyzja sei angeblich von Personal des Territorialen Rekrutierungs- und Sozialförderzentrums (TCC) der Ukraine ermordet worden.
Propagandisten behaupten, dass die Frau namens Sofia Mak wegen Verdachts auf Unterstützung von Wehrmachtsflüchtlingen geschlagen wurde und später im Krankenhaus verstarb.
Offizielle Stellen haben jedoch keine derartigen Fälle bekanntgegeben.
Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass es eine solche Zwischenfall mit einer Frau dieses Namens in der Region Winnyzja gegeben hat.
Das Zentrum für Desinformation weist darauf hin, dass feindliche Quellen weiterhin versuchen, Falschinformationen zu erstellen und zu verbreiten, um die Lage in der Ukraine zu destabilisieren.
Sie haben mehrere mehrstufige Informationsoperationen gestartet, darunter Aufrufe zu Gewalt und die Diffamierung ukrainischer Militär- und Regierungsmitglieder, insbesondere derjenigen, die in TCCs tätig sind.
Bereits zuvor berichtete das Zentrum, dass Russland versucht, Unruhe im Land zu stiften, etwa durch Telegram-Bots, die Brandstiftung an Mobilisierungszentren fordern oder Ukrainer zu Straftaten verleiten sollen, um die Mobilisierung zu sabotieren.
Solche Aktivitäten können zu Todesfällen führen oder die Verantwortlichen strafrechtlich verfolgen lassen.
Experten betonen, dass das Hauptziel des Feindes nicht nur die Desinformation ist, sondern auch die Sammlung persönlicher Daten ukrainischer Bürger, um die Situation weiter zu destabilisieren.