Putin Ignoriert Friedensbemühungen: Warum das Treffen in Alaska keine Veränderungen bringen wird – ISW-Experte

Chas Pravdy - 12 August 2025 02:32

Laut Analysten des Instituts für Kriegstudien (ISW) verfolgt Wladimir Putin weiterhin eine Politik der Ablehnung gegenüber Kompromissen im Hinblick auf die Ukraine.

Der Experte George Barros hebt hervor, dass der russische Führer bislang keine Bereitschaft gezeigt hat, Zugeständnisse zu machen oder eine friedliche Lösung anzustreben.

Trotz der Vorbereitungen für ein Treffen zwischen den Präsidenten der USA und Russlands, das am 15.

August in Alaska stattfinden soll, bleiben die verhinderten Fortschritte bestehen.

Barros ist der Ansicht, dass Kreml versucht, dieses Treffen zu nutzen, um die Spaltung zwischen den USA und Europa zu verstärken.

Die USA verfügen jedoch über erheblichen Einfluss und Druckmittel, die, wenn sie vollständig eingesetzt werden, den Konflikt in Richtung Frieden bewegen könnten.

Bisher sind die USA jedoch vorsichtig im Einsatz ihrer Mittel, was die Verhandlungen erschwert.

Das Gipfeltreffen der Staatschefs ist für den 15.

August geplant und wird von Spekulationen über mögliche Abkommen umgeben, insbesondere über die Beendigung des Krieges in der Ukraine oder die Festigung der russischen Besetzung bestimmter ukrainischer Gebiete.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky betonte, dass die Frage der Rückführung ukrainischer Gebiete bereits in der Verfassung festgelegt sei und alle Lösungen im Einklang mit den ukrainischen Gesetzen stehen müssten.

Angesichts der jüngsten internationalen Erklärungen und gemeinsamen Botschaften europäischer und amerikanischer Führer bleibt die Lage angespannt und höchst dynamisch.

Ausgang und Ergebnisse dieses Treffens könnten den Kriegsverlauf und die regionale Stabilität maßgeblich beeinflussen.

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