Partisanen decken russisches Luftwaffensteuerungszentrum in besetztem Krim auf

In den geheimen unterirdischen Anlagen und auf dem Gelände des ehemaligen Flugzeugwerks in Sewastopol, das inzwischen zum Hauptquartier der russischen Militärflugkräfte geworden ist, wird aktiv die Planung und Steuerung von Kampfhandlungen gegen die Ukraine betrieben.
Dieser Standort, in militärischen Kreisen als „Hubschrauberfabrik“ bekannt, wurde von den russischen Behörden in ein mächtiges Kommando- und Logistikzentrum für Luftoperationen umfunktioniert.
Das Werk hat sich zu einem unverzichtbaren Teil des Systems entwickelt, das die Angriffe im Süden der Ukraine koordiniert.
Nach Angaben ukrainischer Partisanen der Bewegung „ATESH“ befindet sich auf dem Gelände ein moderner Kommandoposten, der für die Planung, Zielauswahl und Durchführung von Luftschlägen sowie für die Sammlung von Aufklärungsinformationen genutzt wird.
Dieses Zentrum agiert auch als ein hoch technischer Knotenpunkt, zu dem regelmäßig Offiziere der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte aus Dschankoj und Rostow am Don kommen, um strategische Entscheidungen zu treffen, Taktiken zu koordinieren und flexibel auf wechselnde Kampfsituationen zu reagieren.
Die Partisanen berichten, dass diese Einrichtung direkt die Häufigkeit russischer Angriffe auf Städte wie Cherson, Mykolaiv und Saporischschja beeinflusst, indem sie den Einsatz und die Ausbildung der Luftwaffeneinheiten überwacht.
Die gesammelten Geheimdienstinformationen werden an die ukrainischen Verteidigungskräfte weitergegeben, was eine effektivere Gegenwehr ermöglicht.
Die Partisanen bereiten zudem neue Operationen vor, darunter Angriffe auf den Kacha-Flughafen, was ihre Entschlossenheit zeigt, die russische Militärinfrastruktur zu zerstören.
Diese Enthüllungen geben Einblick in das Ausmaß der russischen Luftwaffenoperationen und deren strategische Zielsetzungen in den besetzten Gebieten der Ukraine und offenbaren ein komplexes Netzwerk aus Kommando- und Logistikstrukturen hinter den laufenden Angriffen.