Mehr als 90 Personen aus Gefährdeten Regionen Sumys Evakuiert: Transitzentren und Evakuierungsmaßnahmen in Konfliktgebieten

Letzte Woche nutzten viele Bewohner der Region Sumy die Gelegenheit, um ihre gefährdeten Wohnorte zu verlassen.
Laut Oleg Grigorov, dem Leiter der regionalen Militärverwaltung, waren es bis jetzt 97 Menschen, darunter 13 Kinder, die aus den konfliktbelasteten Gebieten evakuiert wurden.
Die Hauptursache für diese Entscheidung ist die angespannte Lage, die durch russische Aggression ausgelöst wurde, inklusive gezielter Bombardierungen und Raketenangriffe auf Wohnviertel.
Besonders betroffen sind Gemeinden wie Bilopillia, Velyka Pysarivka, Glukhiv, Seryedino-Bud und Sveska.
Diese Evakuierungen sind zwar eine erzwungene Maßnahme, jedoch unerlässlich für den Schutz der Bevölkerung.
Auch in Cherson laufen Evakuationsaktionen im Korable-Viertel.
In Sumy, Shostka und Romny existieren Transitzentren, die mehr als 400 freie Plätze bieten.
Hier können Evakuierte vorübergehend Unterschlupf finden, humanitäre, medizinische und psychologische Unterstützung erhalten sowie monatliche Staatsleistungen oder Einmalhilfen von internationalen Organisationen beantragen.
Aufgrund der anhaltenden Sicherheitsgefahr haben die Behörden zudem über 200 Plätze für einen langfristigen Aufenthalt in lokalen Wohnungen, Appartements und Unterkünften vorbereitet.
Wöchentlich verkehrt ein kostenloser Evakuierungszug von Sumy nach Uzhgorod.
Oleg Grigorov ruft die Menschen, die sich noch in Grenznähe aufhalten, dazu auf, vorsichtig zu sein und sich in sichere Gebiete zu evakuieren, um Leben zu retten.
Die militärische Lage bleibt angespannt: Kürzlich haben die ukrainischen Streitkräfte die Grenzdörfer Stepne und Novokostyantynivka von russischen Truppen befreit, was ein Beweis für eine aktive Verteidigung und die Stärkung der Sicherheit in der Region ist.