Gefahr durch Verrat: Wie Kollaborateure des Besatzers die Sicherheit der Ukraine bedrohen

Chas Pravdy - 12 August 2025 13:44

Im groß angelegten Konflikt, den die Ukraine gegen russische Aggression führt, ist der Beitrag jedes Bürgers von entscheidender Bedeutung im gemeinsamen Kampf für Unabhängigkeit und nationale Sicherheit.

Doch immer wieder kommt es vor, dass Einzelpersonen gesetzliche Grenzen überschreiten und als Infiltratoren in feindlichen Strukturen agieren, was katastrophale Folgen für die Verteidigungsfähigkeit des Landes haben kann.

Kürzlich hat der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) in der Region Dnipropetrovsk einen weiteren Verräter festgenommen, der den Besatzungstruppen bei der Sammlung wichtiger Informationen über die vorübergehend besetzten Gebiete geholfen hat.

Es handelt sich um einen arbeitslosen Einheimischen im Alter von 30 Jahren, der seine naivität und Unerfahrenheit nutzte, um über Telegram-Kanäle einfache Einkünfte zu suchen.

Nach dem Kontakt mit Angeboten zum Spionieren für den Feind stimmte er zu, die Häscher zu unterstützen.

Sein Werkzeug war eine kleine versteckte Kamera in einer gewöhnlichen Saftschachtel, die er an strategischen Punkten in der Frontstadt platzierte.

Durch Fotos von feindlichen Kommandoposten und Luftverteidigungssystemen übermittelte er diese Informationen online an seine Auftraggeber, die sie aus der Ferne koordinierten.

Außerdem war er damit beschäftigt, konvois der Verteidigungskräfte zu identifizieren, deren Route, Anzahl und Bewaffnung zu bestimmen.

All dies schien ein einfaches Jobangebot zu sein, doch seine Tätigkeit wurde zunehmend zu einer Bedrohung für die nationale Sicherheit.

Die Einsatzkräfte nahmen ihn bei einem Versuch fest, sein Spionagegerät in der Nähe einer Bahnlinie zu verstecken.

Derzeit befindet er sich in Untersuchungshaft, ihm wurden Vorwürfe gemäß Artikel 114-2, Abschnitt 3 des ukrainischen Strafgesetzbuches gemacht, der bis zu 12 Jahre Haft für unbefugte Weitergabe militärischer Informationen während des Krieges vorsieht.

Solche Verbrechen untergraben die Verteidigungsfähigkeit des Landes und setzen das Leben von Hunderten ukrainischer Kämpfer aufs Spiel, die täglich für jeden Meter ukrainischen Bodens kämpfen.

Zugleich kämpft die SBU aktiv gegen innere Verräter.

Einer hat es kürzlich in der Geheimtransportabteilung des Verteidigungsministeriums erwischt, der versuchte, vertrauliche Daten an Russland weiterzugeben.

Auch eine ehemalige Mitarbeiterin des lokalen Pensionsfonds wurde verhaftet, weil sie Bilder von strategischen Objekten und Energienetzen machte und an den Feind weitergab.

Solche Fälle beweisen erneut, dass innere Sicherheit eine vorrangige Priorität in der Verteidigungsstrategie der Ukraine ist, und jeder Bürger muss sich seiner Verantwortung bewusst sein, die Souveränität und Unabhängigkeit des Landes zu bewahren.

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