EU-Führer bekräftigen Unterstützung für die Ukraine vor wichtigen US-Russland-Gesprächen; Orbán verzichtet auf gemeinsames Dokument

Chas Pravdy - 12 August 2025 09:32

Ein bedeutendes Ereignis fand am Vorabend der geplanten diplomatischen Verhandlungen in Alaska zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin statt.

Die Führer von 26 der 27 EU-Mitgliedstaaten verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung, die ihre feste Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine bekräftigt.

Das Dokument betont, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt verändert werden dürfen und dass das ukrainische Volk das Recht hat, seine Zukunft eigenständig zu bestimmen, ohne äußeren Druck.

Die Staats- und Regierungschefs hoben hervor, dass substantielle Verhandlungen nur unter Bedingungen eines Waffenstillstands oder einer Reduzierung der Kampfhandlungen möglich sind.

Zudem verpflichtete sich die EU, in Zusammenarbeit mit den USA und anderen engen Partnern, weiterhin politische, finanzielle, humanitäre, militärische und diplomatische Unterstützung für die Ukraine zu leisten und weitere Sanktionen gegen Russland auszusprechen.

Das Papier hebt auch die Bereitschaft der EU hervor, bei Sicherheitsgarantien für die Ukraine beizutragen, und bekräftigt den Wunsch, das Land auf dem Weg zu einer EU-Mitgliedschaft zu unterstützen.

Bemerkenswert ist, dass Ungarn unter Viktor Orbán nicht am Dokument beteiligt war, was innerhalb der politischen Kreise für Aufsehen sorgte.

Ein hoher EU-Vertreter bestätigte, dass die Erklärung am Montagabend von den Staats- und Regierungschefs aller Mitgliedstaaten, mit Ausnahme Ungarns, abgestimmt wurde.

Überdies berichtete US-Präsident Donald Trump, dass er mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán bezüglich des Krieges in der Ukraine und dessen möglichen Folgen konsultiert hatte.

Trump äußerte zuversichtlich, dass das kommende Treffen mit Wladimir Putin am 15.

August in Alaska positiv verlaufen könnte, schloss aber auch negative Ergebnisse nicht aus.

Er zeigte sich unzufrieden mit den Argumenten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der Änderungen in der Verfassung für territoriale Austausche im Rahmen eines Friedensabkommens für notwendig hält.

Für den 13.

August sind umfangreiche Online-Verhandlungen geplant, bei denen europäische Führer, US-Vertreter und ukrainische Repräsentanten in verschiedenen Formationen zusammenkommen, im Vorfeld des Trump-Putin-Gipfels.

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