Merkel kündigt große virtuelle Gespräche über den Krieg in der Ukraine mit Welttopführern an

Am Mittwoch wird Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz eine Reihe hochrangiger virtueller Treffen mit internationalen Schlüsselpartnern organisieren, um die anhaltenden Konflikte in der Ukraine zu diskutieren.
Bei diesen Gesprächen werden nicht nur europäische Führungspersönlichkeiten teilnehmen, sondern auch US-Präsident Donald Trump, der ukrainische Präsident Wladimir Zelensky sowie Vertreter der NATO und der Europäischen Union.
Im Mittelpunkt stehen die aktuelle Lage in der Ukraine, diplomatische Lösungsmöglichkeiten, Sicherheitsgarantien und die Vorbereitung auf zukünftige Gespräche zwischen Russland und den USA.
Merz, der auf der Social-Media-Plattform X Beiträge veröffentlicht hat, erwähnte, dass er Vizepräsident James David Vence, die Führungsriege Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Finnlands, Polens sowie Vertreter der Europäischen Kommission, des Europäischen Rates und des NATO-Generalsekretärs eingeladen hat.
Die Diskussion wird sich stark auf Druckmittel gegen den Kreml, den Status der besetzten ukrainischen Gebiete, Sicherheitsgarantien für Kiew und mögliche diplomatische Lösungen konzentrieren.
Alle Teilnehmer stimmen darin überein, dass territoriale Abkommen nur nach einem definitive Waffenstillstand und der Gewährleistung von Sicherheitsgarantien für die Ukraine erzielt werden können.
In den letzten Tagen haben diplomatische Teams intensiv mit anderen Ländern konsultiert, um diese virtuelle Zusammenkunft vorzubereiten.
Der deutsche Kanzler hat vor der Konferenz persönlich mit Trump telefoniert und ihn aufgefordert, die Sanktionen gegen Russland zu verstärken, insbesondere im Bankensektor und hinsichtlich sekundärer Sanktionen gegen Partner Moskaus.
Die ersten Verhandlungsabschnitte beginnen um 13:00 Uhr Kyiv-Zeit, mit Beteiligung der Führer Deutschlands, Finnlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Polens sowie Vertreter der Europäischen Kommission und des Europäischen Rates, inklusive Präsident Zelensky und NATO-Generalsekretär Mark Rutte.
Um 14:00 Uhr folgen weitere Diskussionen mit europäischen und US-amerikanischen Führern.
Um 15:30 Uhr findet eine Telefonkonferenz der „coalition willing“ statt, die militärische Unterstützung für die Ukraine leisten, organisiert von Frankreich, Großbritannien und Deutschland.
Es ist bemerkenswert, dass das Trump-Putin-Treffen für den 15.
August in Alaska geplant ist.
Trump hat bereits in einem kürzlichen Briefing seine Erwartungen und Strategien für dieses Treffen dargelegt.