Dritter russischer Angriff an einem Tag in Sumy-Region: Zivile verletzt

Chas Pravdy - 12 Mai 2025 13:27

An einem der angespanntesten Tage für die ukrainischen Ost- und Nordregionen, an dem russische Besatzungstruppen die Region bereits mehrfach beschossen haben, wurde in Sumy-Regionen ein dritter Angriff mithilfe eines unbemannten Luftfahrzeugs verzeichnet. Dieses Mal wurde eine friedliche Einwohnerin bei einem Angriff auf eine der ländlichen Gemeinden in der Region verletzt. Über diesen Vorfall berichtete die Pressestelle des Stadtrats von Sumy, die die Ausmaß und Zielgerichtetheit der russischen Aggression bestätigte. Laut Angaben von Vertretern der lokalen Behörden fand die Attacke im Stetskivskyi-Stadtsiedlungskreis statt, wo russische Drohnen einen weiteren gezielten Angriff ausführten. Bei den Schäden wurde eine Person schwer verletzt und umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzte um ihr Leben kämpfen. Offizielle Quellen geben an, dass der Zustand des Verletzten weiterhin kritisch ist, aber bereits alle notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung seiner Gesundheit getroffen wurden. Dies ist bereits der dritte Angriff russischer Drohnen im Laufe des Tages in der Sumy-Region. Zuvor wurde am Freitag von einer zerstörerischen Attacke in mehreren Siedlungen berichtet. So griffen russische Drohnen morgens eine Anlage in Sumy an, was Panik bei der Bevölkerung auslöste sowie private und kommunale Infrastruktur beschädigte. Am Nachmittag folgten ähnliche Angriffe in mehreren Dörfern und Städten der Region. Besonders hervorzuheben ist der Vorfall am 12. Mai. Damals attackierte ein russisches Drohnenfahrzeug ein Auto mit Mitarbeitern des Energiekonzerns in der Sumy-Region. Nach vorliegenden Informationen starb bei diesem Vorfall der Fahrer, und drei weitere Mitarbeiter wurden unterschiedlich schwer verletzt. Die Explosionen, die damals vernommen wurden, verursachten umfangreiche Zerstörungen an Infrastruktureinrichtungen, wodurch die Region ohne Strom blieb und die Versorgung der Bevölkerung erheblich beeinträchtigt wurde. Insgesamt bleibt die Lage an der gesamten Frontlinie, insbesondere auch in diesem Teil der Ukraine, angespannt. Die russische Seite versucht, Angst und Unsicherheit unter den Zivilisten zu verbreiten, setzt Drohnen für gezielte Angriffe auf zivile Infrastruktur und Wohngebiete ein. Die lokale Regierung ruft die Einwohner auf, besonders vorsichtig zu sein, Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten und verdächtige Objekte oder Bewegungen zu melden. An der Front bleibt die Situation angespannt: Ukrainische Streitkräfte und Sicherheitsdienste arbeiten aktiv daran, feindliche Drohnen außer Gefecht zu setzen und die Folgen der Angriffe zu minimieren. Zeitgleich ruft die internationale Gemeinschaft Russland auf, die Aggression einzustellen und internationale Normen einzuhalten, um eine Eskalation des Konflikts zu verhindern und weiterhin die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.

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