Sonderbotschafter Trump ruft zu Friedensverhandlungen mit Russland nach einem unbedingten 30-tägigen Waffenstillstand auf

Chas Pravdy - 11 Mai 2025 16:28

Kit Kellogg, der in Vertretung des US-Präsidenten Donald Trump in Sachen Ukraine tätig ist, gab eine lautstarke Erklärung ab, in der er die Notwendigkeit betonte, zunächst einen drei Tage dauernden unbedingten Waffenstillstand einzuführen, bevor Verhandlungen mit Russland über die Beendigung des Krieges und den Frieden aufgenommen werden. Seine Worte wurden in sozialen Medien (X, ehemals Twitter) veröffentlicht und haben bereits beträchtliche Aufmerksamkeit bei Analytikern und offiziellen Vertretern erregt. Die Details dieser Erklärung veröffentlichte die Plattform „European Truth“. Der Sonderbotschafter Donald Trumps unterstützte in seinem Kurznachrichtendienst auch die Idee, die von Premierministerin Niфгийнiя Jacinda Ardern geäußert wurde, die sich den westlichen Führungspersönlichkeiten angeschlossen hat und Russland auffordert, vor Beginn jeglicher Friedensgespräche einen unbedingten 30-tägigen Waffenstillstand zu erklären. Er betonte, dass ohne einen solchen kurzfristigen Waffenstillstand jeglicher Dialog unwahrscheinlich und perspektivlos sei. In seinem direkten Zitat sagte Kellogg: „Sogar die Premierministerin Neuseelands versteht das. Wie wiederholt auch Präsident Trump gesagt hat, ist es notwendig, die Morde zu stoppen! Zuerst – ein unbedingter 30-tägiger Waffenstillstand, während dessen intensive und umfassende Friedensverhandlungen beginnen sollen. Es gibt keinen anderen Weg.“ Die Äußerung des Sonderbotschafters kam nicht aus dem Nichts. Am 10. Mai äußerte Kellogg gegenüber ukrainischen Medien die Ansicht, dass genau eine umfassende und uneingeschränkte 30-tägige Waffenruhe den Konfliktprozess in Gang setzen könne, da sie ein wichtiger und notwendiger erster Schritt zur Beendigung der Kämpfe im Donbass sei. Es ist erwähnenswert, dass diese Idee in Kiew unterschiedlich aufgenommen wurde. Präsident Wladimir Zelensky mied es, diese Initiative zu unterstützen, und bezeichnete sie als unrealistisch und unerreichbar unter den Bedingungen des gegenwärtigen Krieges. Zelensky betonte, dass aus seiner Sicht die vorgeschlagene entmilitarisierte Zone von 30 Kilometern entlang der Kontaktlinie zu ehrgeizig und kurzfristig schwer umsetzbar sei. Gleichzeitig ist besonders interessant, dass Trump selbst durch seine Anhänger für eine enge Diplomatie bezüglich der Ukraine mehrfach die Bedeutung einer schnellen Beendigung der Kampfhandlungen hervorgehoben und den Fokus auf internationale Bemühungen zur Erreichung des Friedens gelegt hat, indem er Ansätze vereinheitlicht und diplomatischen Druck auf Moskau erhöht hat. Daher bleibt die aktuelle Situation hinsichtlich der Realisierbarkeit und der Möglichkeit einer schnellen Umsetzung des Kellogg-Szenarios fraglich. Experten betonen jedoch, dass jede Strategie in diesem Konflikt auf Sicherheitsprinzipien für die Ukraine und eine wohlüberlegte diplomatische Herangehensweise basieren sollte. Die Entwicklung der Ereignisse und die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft auf diese Erklärung werden zeigen, wie ernsthaft die USA und ihre Verbündeten bereit sind, die Idee eines 30-tägigen Waffenstillstands als ersten Schritt auf dem Weg zum Frieden voranzutreiben.

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