Russische Truppen haben während des sogenannten »Waffenstillstands«, der vom 8

bis zum 10. Mai dauerte, die Zahl der Sturmangriffe erhöht, berichten die Analysten des Deepstate-Projekts. Nach ihrer Einschätzung haben die Besatzer in diesem kurzen Zeitraum ihre Kampfhandlungen deutlich intensiviert, was auf das Fehlen einer tatsächlichen Einhaltung der Waffenstillstandsbedingungen und eine gezielte Aggression an der Front hindeutet. Laut den veröffentlichten Daten führten die Russen in den ersten drei Tagen des »Waffenstillstands« jeweils 193, 196 und 161 Sturmangriffe durch. Das ist deutlich mehr als die durchschnittliche tägliche Angriffszahl im April, die bei etwa 155 lag. Demnach hat sich die Aktivität des Feindes in diesem Zeitraum fast verfünffacht. Die Quelle stellt fest, dass die Situation an der Front verdächtige Anzeichen aufweist und darauf hindeutet, dass der Waffenstillstand eher eine deklaratorische Erklärung als eine echte Maßnahme war. Im Bericht wird betont, dass auf den meisten Abschnitten der Frontlinie kein stabiler sichtbarer Waffenstillstandsmodus beobachtet wurde. Experten zufolge seien »fast überall an den Frontabschnitten nur einzelne Schießereien und Artilleriebeschüsse vorgekommen, die nicht als Einhaltung eines Waffenstillstands gewertet werden können.« Eine solche Aktivität seitens der russischen Kräfte wirft ernsthafte Zweifel an den Versprechen und internationalen Vereinbarungen zum Waffenstillstand auf, da die Struktur und die tatsächlichen Absichten der Invasoren die im Abkommen festgelegten Maßnahmen vollständig ignorieren. Dies weist darauf hin, dass der »Waffenstillstand« für die Russen eher ein taktisches Instrument als eine echte Phase der Entspannung ist, die zur Umgruppierung und Vorbereitung auf neue Angriffe genutzt werden kann. Das Verhalten des Feindes sorgt bei der ukrainischen Seite sowie bei internationalen Beobachtern zunehmend für Besorgnis. Diese haben bereits festgestellt, dass die Aktivierung der Kampfhandlungen während des »Waffenstillstands« zusätzliche Spannungen schafft und alle Bemühungen um echten Frieden und Stabilität in der Region untergräbt. Militärische Experten betonen, dass dieses Verhalten Russlands dessen Absicht unterstreicht, die strategische Aktivität aufrechtzuerhalten und jegliche diplomatische Bemühungen, die zur Deeskalation beitragen könnten, abzulehnen. Derzeit arbeiten die ukrainischen Verteidiger daran, ihre Positionen zu verstärken und die Lage an der Front zu kontrollieren. Doch die Zunahme russischer Angriffe nach der Verkündung des »Waffenstillstands« ist besorgniserregend und erfordert eine stärkere Überwachung sowie schnelle Reaktionen. Die Weltgemeinschaft sollte ihre Unterstützung bestätigen und diplomatischen Druck auf Moskau erhöhen, um die Einhaltung der internationalen Vereinbarungen besser sicherzustellen und eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern. Nach Einschätzung der Deepstate-Analysten zeigt diese Situation aktuell die völlige Unfähigkeit der russischen Streitkräfte, sich an selbst die einfachsten Abkommen zu halten. Vermutlich nutzen sie die »stille« Periode für die Vorbereitung neuer Angriffe und die Stärkung ihrer Positionen in einer temporären Ruhephase. Dies beweist erneut, dass gut organisierte Diplomatie und verstärkter internationaler Druck die wirksamsten Mittel sind, um Aggressionen einzudämmen und die Souveränität der Ukraine zu schützen.