In Krakau wurden in einem polnischen Hotel die Leichen von zwei Männern gefunden, darunter ein ukrainischer Staatsbürger, der sich in dem Land seit den letzten zwei Jahren aufhielt, sowie ein weiterer möglicher Ukrainer

Der Vorfall ereignete sich am 10. Mai, wie die Polizei der Malopolska-Woiwodschaft mitteilt. Laut der Sprecherin der Voivodschaftspolizei, Katarzyna Ciszlo, ging die Information über die Tragödie vom Hotelpersonal ein, das die Behörden darüber informierte, dass in einem der Zimmer die Leichen von zwei Männern entdeckt wurden. Am Tatort arbeiteten ermittelnde Expertengruppen, die bereits am Vortag mit den Ermittlungen begannen, um die Umstände dieser Tragödie zu klären. Im Rahmen der vorläufigen Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass einer der Verstorbenen ein 58-jähriger Ukrainer ist, der im Hotel wohnte und seit zwei Jahren in der Stadt lebte und möglicherweise aktiv arbeitete. Die Identität der anderen Person muss noch festgestellt werden, sie dürfte ebenfalls etwa 58 Jahre alt sein. Wahrscheinlich war er ebenfalls im Zimmer gefunden worden, die genauen Gründe und Umstände seines Todes werden derzeit von Experten geklärt. Laut Angaben der Polizeisprecherin deuten erste Anhaltspunkte darauf hin, dass einer der Männer gewaltsam ums Leben gekommen sein könnte, während der andere Selbstmord begangen hat. Die Todeszeitpunkte sowie die Ursachen der tödlichen Verletzungen müssen im Rahmen einer gerichtsmedizinischen Untersuchung geklärt werden, deren Ergebnisse helfen werden, das genaue Bild der Tragödie zu rekonstruieren. Dieser Zwischenfall hat bereits bei den Einheimischen und Touristen Überraschung und Besorgnis ausgelöst, da die Situation Anlass gibt, mögliche Schwierigkeiten bei der 24-Stunden-Kontrolle der Sicherheit an einem beliebten Touristenziel zu diskutieren. Solange die Ermittlungen laufen, fordern die örtlichen Behörden und die Polizei die Bürger auf, vorsichtig zu sein und verdächtige Vorfälle zu melden, die bei der Aufklärung dieser und anderer Mysterien im Zusammenhang mit Morden in der Stadt helfen könnten. Bislang bleiben alle Details zu diesem tragischen Ereignis Gegenstand der Untersuchung, doch es ist bereits offensichtlich, dass dieser Fall eine breitere öffentliche Diskussion über die Sicherheitslage an beliebten Touristenorten und Maßnahmen zur Verhinderung solcher Vorfälle in der Zukunft anregen wird.