Zelenskyi und führende Vertreter der „Koalition der Entschlossenen“ führten ein Telefongespräch mit Donald Trump

Chas Pravdy - 10 Mai 2025 13:28

Im Kontext zunehmender internationaler Spannungen und der aktiven Suche nach Lösungsansätzen für den Konflikt in der Ukraine fand am 10. Mai ein bedeutendes Telefongespräch zwischen wichtigen Weltführern statt. Nach Angaben, die vom ukrainischen Außenminister Andrij Sybiga im Telegram-Kanal verbreitet wurden, beteiligten sich Präsident Wladimir Zelenskyj, die Leiter von vier bedeutenden europäischen Staaten – Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien – sowie ihr amerikanischer Kollege Donald Trump. Dieses Gespräch stellte den logischen Abschluss eines groß angelegten Treffens der „Koalition der Entschlossenen“ dar, das in Kiew stattgefunden hatte. Laut dem ukrainischen Diplomaten erörterten die Teilnehmer der Verhandlungen Wege zum Frieden und zur Beendigung der Kampfhandlungen. Er betonte, dass alle fünf Führer ihre gemeinsame Bereitschaft zur Einführung einer beispiellosen Waffenruhe zum Ausdruck brachten, die mindestens 30 Tage dauern soll und bereits am Montag beginnen soll. „Der Aggressor muss zustimmen, und die effektive Überwachung des Waffenstillstands ist ein entscheidendes Element. Nur so kann man Fortschritte in Richtung eines langfristigen Friedens und den Beginn echter Verhandlungen erwarten“ – zitiert Sybiga ukrainische Medien. Seiner Aussage nach ist die wichtigste Bedingung eine klare Kontrolle der Einhaltung des Waffenstillstands, um Verstöße zu verhindern und eine stabile Grundlage für weitere diplomatische Bemühungen zu schaffen. Vor diesem Hintergrund, noch vor dem Telefongespräch, appellierten die Führer Frankreichs, Deutschlands, Polens und Großbritanniens gemeinsam an Russland bezüglich eines sofortigen und bedingungslosen 30-tägigen Waffenstillstands. Dieses Ersuchen wurde vor der Ankunft der Vertreter dieser Länder in Kiew veröffentlicht und stellte ein bedeutendes diplomatisches Signal der Unterstützung für die ukrainischen Friedensbemühungen dar. Auf der anderen Seite äußerte Donald Trump in seiner Erklärung am 8. Mai bezüglich einer möglichen Einstellung des vom ukrainischen Seiten angekündigten Waffenstillstands seine Bereitschaft, genau den 30-tägigen unbedingten Waffenstillstand einzuhalten. Er betonte, dass für den Frieden keine bloßen Versprechungen, sondern konkrete Maßnahmen und die Zusammenarbeit aller Konfliktparteien notwendig seien. Kürzlich berichtete die internationale Agentur Reuters, dass die Vereinigten Staaten in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern aktiv an einem Vorschlag arbeiten, um eine 30-tägige Pause in den Kampfhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zu verkünden. Eine Quelle informierte, dass diese Initiative noch nicht offiziell genehmigt wurde, aber die Diskussionen im Gange sind und voraussichtlich ein Kernelement auf der Tagesordnung des „Koalition der Entschlossenen“-Gipfels sein werden, der an den kommenden Wochenenden in der Ukraine geplant ist. Daher zeigt die internationale Gemeinschaft, insbesondere die Führung der USA und der einflussreichsten europäischen Länder, größte Aktivität bei der Suche nach einer diplomatischen Lösung des Konflikts, um die Grundlagen für einen lang erwarteten Frieden zu legen. Es ist anzumerken, dass alle Anzeichen darauf hindeuten, dass die Frage eines 30-tägigen Waffenstillstands weiterhin im Mittelpunkt der Agenda steht und seine endgültige Umsetzung von der Bereitschaft der Parteien zu Kompromissen und bedeutenden Zugeständnissen abhängt.

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