Зelensky hat Trump die Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit der RF unter der Bedingung eines 30-tägigen Waffenstillstands angekündigt

Chas Pravdy - 10 Mai 2025 17:31

Im Zusammenhang mit der angespannten Situation rund um den Krieg in der Ukraine und aktiven diplomatischen Bemühungen, einen Frieden zu finden, führte Präsident Wladimir Zelensky ein Telefongespräch mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump. Während des Gesprächs erklärte er offen seine Bereitschaft zu direkten Verhandlungen mit Russland. Allerdings betonte der ukrainische Führer, dass Moskau einer solchen Dialogaufnahme zustimmen müsse und zwar zu einem bedingungslosen 30-tägigen Waffenstillstand, was zu einem entscheidenden Faktor in den bilateralen Vereinbarungen wurde. Laut Angaben der Agentur Axios, die sich auf zwei Quellen beruft, die an dem 15-minütigen Gespräch beteiligt waren, brachte Zelensky genau diese Idee in seinem Gespräch mit dem amerikanischen Kollegen zur Sprache. Außerdem hoben die ukrainischen und europäischen Führer Trump gegenüber hervor, dass Kyiv bereit sei, im Falle einer Einigung mit Russland und der Einführung einer wirksamen internationalen Überwachung des Waffenstillstands, sofort in die nächste Phase überzugehen – nämlich direkte Verhandlungen mit Moskau zu eröffnen. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die ukrainischen Vertreter während des Gesprächs auch versicherten, dass Kyiv bereit sei, die Kampfhandlungen auf dem Boden, in der Luft und auf See bereits ab Montag, dem 12. Mai, vorübergehend einzustellen. Dies könnte, so die Gesprächspartner, die Voraussetzungen für den Beginn eines konstruktiven Dialogs und die Suche nach einer langfristigen Konfliktlösung schaffen. Um dies zu erreichen, müssen die interstaatlichen Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen seitens der internationalen Organisationen reibungslos funktionieren und die Einhaltung der Vereinbarungen sicherstellen. Die Führer europäischer Länder betonten Trump gegenüber ebenfalls: Sollte Russland den vereinbarten 30-tägigen Waffenstillstand ablehnen, sind die westlichen Länder bereit, zusätzliche Sanktionen gegen Moskau zu verhängen, um den wirtschaftlichen Druck auf Kreml zu erhöhen. Laut Quellen war der amerikanische Präsident in diesem Zusammenhang offenbar zufrieden mit der Entwicklung der Lage. Insbesondere freute er sich darüber, dass die Ukraine und ihre Verbündeten einem Waffenstillstand und direkten Verhandlungen mit Russland zugestimmt haben, was seinen diplomatischen Initiativen entsprach. Im Hinblick auf vergangene Ereignisse ist zu erwähnen, dass Zelensky zusammen mit den Führern Deutschlands, Frankreichs, Polens und Großbritanniens in einem Telefon-briefing mit Trump über die Krise in den Beziehungen und diplomatische Bemühungen sprach. Schon Anfang dieser Woche forderte der amerikanische Präsident sofort ein 30-tägiges Waffenstillstandsabkommen und drohte mit Sanktionen gegen jede Seite, die auf diesen Kompromiss verzichte. Die Gespräche finden unter den gegebenen objektiven Umständen statt: Der Kreml äußert sich derzeit nicht offiziell zu den Dialogangeboten und konzentriert sich stattdessen auf innenpolitische Entwicklungen und militärische Operationen. Zugleich hatten frühere Positionen des ehemaligen US-Präsidenten Trump die Idee eines drei- oder dreißigwöchigen Waffenstillstands unterstützt. Seine Äußerungen zur Preisentwicklung bei Öl und zur Stärkung der russischen Positionen im internationalen Kontext deuten auf ein Bestreben hin, einen Kompromiss zur Deeskalation zu finden und einen Weg zum Frieden zu eruieren. In diesem Stadium ist es entscheidend, dass die Positionen der Ukraine und ihrer Verbündeten durch konkrete Maßnahmen und Reaktionen Russlands bestätigt werden. Denn davon hängt nicht nur die Möglichkeit eines Waffenstillstands ab, sondern auch der weitere Verlauf des diplomatischen Prozesses und die Stabilisierung der Region.

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