Steve Vickoff, Sondergesandter des Präsidenten der USA, Donald Trump, bereitet die Vorstellung eines wichtigen Dokuments gegenüber Wladimir Putin vor — eine Liste mit 22 Vorschlägen, die gemeinsam mit der Europäischen Union und der Ukraine erarbeitet wurden, um Wege aus der anhaltenden Krise um die Ukraine zu finden

Chas Pravdy - 10 Mai 2025 18:26

Diese Information stammt aus Quellen in amerikanischen und westlichen Kreisen, mit Bezug auf NBC News und "Euro-Info". Laut Quellen enthält das vorbereitete Schreiben mit 22 Punkten klare Bedingungen, darunter auch den Vorschlag für einen sofortigen 30-tägigen Waffenstillstand — ein Schritt, der notwendig ist, um weitere Verhandlungen aufzunehmen. Wichtig ist, dass diese Vorschläge einen der zentralen Forderungen Moskaus berücksichtigen — die mangelnde Unterstützung der USA und ihrer Verbündeten für den NATO-Beitritt der Ukraine. Genau dieses Thema, so die Quellen, wurde zu einem der Hauptstreitpunkte im Verhandlungsprozess. Wie ein Gesprächspartner berichtet, wurde das "Bedingungsschreiben" geschaffen, um Putin eine Ausfahrt aus der Sackgasse anzubieten. Die Vereinigten Staaten hoffen daher, dass diese Vorschläge den Weg für eine Deeskalation des Konflikts ebnen und den Dialog in eine konstruktivere Richtung lenken. Die Quellen bemerken, dass Vickoff beabsichtigt, dieses Dokument persönlich an den russischen Führer zu übergeben, doch ein genauer Termin für das Treffen ist bislang noch nicht festgelegt. Die Vorgeschichte dieser Initiativen ist recht dramatisch. Am 10. Mai wurde auf einem von einer internationalen Koalition organisierten Gipfel, die auf die Entschlossenheit drängt, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen, eine Resolution verabschiedet — ab dem 12. Mai beginnt ein bedingungsloser Waffenstillstand. Dieser Schritt ist eine Schlüsselphase im diplomatischen Prozess, und falls Putin sich weigert, ihn zu unterstützen, beabsichtigt der Westen, die Sanktionspolitik gegenüber Russland deutlich zu verschärfen. Nach Aussagen westlicher Politiker ist im Falle eines Nichteinhaltens der Waffenstillstandsbedingungen und einer weiteren Eskalation Russlands eine noch umfassendere wirtschaftliche Sanktionsverschärfung zu erwarten. Die bereits zuvor bestimmten Schlüsselbereiche der russischen Wirtschaft sollen erheblich verstärkt werden, um Moskau zur Rückkehr an den Verhandlungstisch und zur Erfüllung der wichtigsten Forderungen der internationalen Gemeinschaft zu zwingen. Insgesamt zeigt diese Initiative von Vickoff, dass die US-Regierung eine diplomatische Lösung des Konflikts sieht, aber auf klare und unbedingte Bedingungen besteht. Experten zufolge ist ein Kompromiss nur möglich, wenn die internationale Gemeinschaft insgesamt unterstützt und Russland bereit ist, den ersten Schritt auf dem Weg zum Frieden zu machen. Trotz der hohen Spannungen und ernsthaften Signale aus den Verhandlungen schweigt das offizielle Moskau bislang zu diesen Vorschlägen und lässt die Frage offen, welche Schritte in der diplomatischen Bewegung folgen werden. Es ist jedoch klar, dass jeder Dialog und Kompromiss nach einer langen Eskalation politischen Willen auf beiden Seiten erfordert und die Fähigkeit, auch unter schwierigsten Umständen eine gemeinsame Sprache zu finden.

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