Drei ukrainische Kinder sind aus den vorübergehend besetzten Gebieten in der Region Cherson zurückgekehrt

Noch drei ukrainische Kleinkinder sind nach Hause zurückgekehrt, aus dem vorübergehend besetzten Teil der Region Cherson, berichtete der Leiter der Chersoner Militärverwaltung, Oleksandr Prokudin. Dies ist ein wichtiger Sieg im Kampf um die Rückkehr ukrainischer Bürger, die während der langjährigen illegalen Besetzung der Region von russischen Besetzern unrechtmäßig deportiert wurden. Insgesamt konnten seit Jahresbeginn bereits 46 Kinder, die Opfer russischer Aggression und rechtswidriger Handlungen wurden, zurückgebracht werden. Laut Prokudin gehören zu den Geretteten Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren, aber besonders bemerkenswert ist die Geschichte eines neunjährigen Jungen, der bereits im frühen Kindesalter in der Besatzung war. Erstaunlich ist, dass dieser Kleine eine starke pro-ukrainische Haltung bewahrt hat, trotz aller Folter und Belästigungen durch russische Sicherheitskräfte und deren Agenten. Wie der Leiter der Militärverwaltung berichtet, hatte das Kind keine Angst, seine ukrainische Position zu verteidigen, sogar unter Druck durch Vertreter des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB). Es ist bekannt, dass die Familien des Jungen oft mit Drohungen konfrontiert wurden, einschließlich Drohungen, das Kind mit modernen psychologischen und physischen Mitteln der Druckausübung aus der Familie zu holen. Trotz allem blieb der Junge unbeirrbar und weigerte sich, an pro-russischen Veranstaltungen teilzunehmen, den russischen Gruß zu singen oder sich der Besatzungsregierung zu unterwerfen. Derzeit befinden sich alle drei geretteten Kinder in Sicherheit, ihnen wird eine umfassende medizinische Versorgung sowie psychologische Unterstützung gewährt. Diese Maßnahmen sind auf ihre Genesung und die Anpassung an ein friedliches Leben ausgerichtet. Experten zufolge ist die psycho-soziale Rehabilitierung entscheidend für die kleinen Opfer von Gewalt und Deportation, angesichts des erlebten Schocks und der Angst. Diese Geschichte ist ein weiteres Beweis dafür, dass die Ukraine ihre Bürger nicht im Stich lässt und aktiv daran arbeitet, jedes Kind zurückzuholen, das entführt oder aus den besetzten Gebieten verschleppt wurde. Es ist wichtig zu bedenken, dass diese Bemühungen systematisch sind und Teil einer größeren internationalen Kampagne zur Rückkehr ukrainischer Kinder darstellen, die von Russland gewaltsam aus den besetzten Regionen deportiert werden. Insgesamt unterstützt die internationale Gemeinschaft die ukrainische Position bezüglich der Notwendigkeit, alle entführten Kinder zurückzuholen, wie in der am 8. Mai angenommenen Resolution des Europäischen Parlaments bestätigt wird. Das Dokument betont die Bedeutung eines internationalen Drucks, um Deportationen zu beenden und die Rückkehr ukrainischer Bürger nach Hause zu fördern. Es erinnert an die Bedeutung des Einsatzes für Menschenrechte und die Unterstützung der Ukraine im schwierigen Kampf um Souveränität und territoriale Integrität.