Auf dem Gipfel in Kiew erklärten die Teilnehmer der „Koalition der Entschlossenen“ einstimmig, dass der Westen keine Sanktionen gegen die Russische Föderation aufheben oder lockern werde, solange der Verhandlungsprozess zur Beilegung des Konflikts andauert

Chas Pravdy - 10 Mai 2025 16:23

Dies berichtete der britische Premierminister Kieran Starmer und betonte, dass die Entscheidung einstimmig von den vertretenden Ländern – darunter Großbritannien, die USA, die Europäische Union und andere Staaten der Welt – getroffen wurde. Laut Starmer sieht die Vereinbarung vor, die bestehenden Sanktionen „bis zum Abschluss des Prozesses“ aufrechtzuerhalten, doch er gab keine konkreten Definitionen dafür an, was genau als Ende der Verhandlungen gelten soll. Der Leiter der britischen Regierung hob die Bedeutung der Einheit in dieser Politik hervor und betonte, dass „wir mit den USA, der EU, Neuseeland und einer Reihe anderer Länder der Welt – alle sprechen in dieser Angelegenheit mit einer Stimme“. Dies verleiht der gemeinsamen Position zusätzlichen Nachdruck und Kraft, was die globale Solidarität bei der Eindämmung der Aggression Moskaus unterstreicht. Über die Ergebnisse des Gipfels informierte auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyi. Er drückte seine tiefe Dankbarkeit gegenüber dem US-amerikanischen Führer Donald Trump für die Unterstützung der Sanktionspolitik gegen die Russische Föderation aus. Zelenskyi stellte fest, dass die Ukraine die Beständigkeit der Sanktionen schätzt und offen für deren Verschärfung sei, falls dies notwendig werde. „Ich bin dankbar für Präsident Trump, dass er die heutigen Sanktionen beibehält, und hoffe sehr auf deren weitere Verschärfung“, sagte Zelenskyi nach Abschluss der Gipfelgespräche. Zuvor waren mögliche drastische Schritte des Westens, insbesondere der EU und der USA, im Falle einer Ablehnung Russlands, die Bedingungen für einen Waffenstillstand zu erfüllen, in den Fokus der internationalen Gemeinschaft gerückt. Zum Abschluss des Gipfels am 10. Mai beschloss die Koalition der Entschlossenen, erneut auf eine bedingungslose und konkrete Einhaltung des 30-tägigen Feuerstopps ab dem 12. Mai zu drängen. Ein Verstoß Moskaus gegen diese Bedingungen am Ende des Jahres könnte zu einer erheblichen Verschärfung der Sanktionen führen, einschließlich neuer Beschränkungen und Blockaden. Auf diese Weise zeigt die internationale Gemeinschaft erneut ihre unerschütterliche Entschlossenheit, die Ukraine zu unterstützen und die Aggression Russlands zu verurteilen, um eine Rücknahme der Sanktionen zu verhindern. Diese Maßnahmen haben eine wichtige abschreckende Wirkung auf das Putin-Regime und sollen weitere Destabilisierungen in der Region verhindern.

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