Украaina kehrt mit neun weiteren Kindern aus der Besetzung zurück, die seit den ersten Tagen russischer Aggression in Gewahrsam der temporär kontrollierten Regionen waren

Dieser symbolische Schritt ist ein weiteres Zeichen für den unermüdlichen Willen der ukrainischen Gesellschaft und des Staates, ihre Bürger, insbesondere die verletzlichsten — die Kinder, die Opfer von Kriegshandlungen und Repressionen geworden sind — zurückzuholen. Die Operative Direktorin der Initiative Bring Kids Back UA, Darija Zarivna, berichtete, dass unter den befreiten Kindern der 14-jährige Dmytro ist, dessen Geschichte alle tief berührte, die mit seinem Fall vertraut sind. Laut ihr befand sich sein Haus in der Nähe russischer Feuerstellungen, und die ständigen Schüsse und Explosionen wurden für den Jungen und seine Familie zu einer echten Lebensprüfung. Die Umstände wurden dadurch verschärft, dass Dmytro in seiner Schulzeit gezwungen war, Kriegslieder russischer Soldaten zu singen und sogar Granaten zu werfen — solche schändlichen Belastungen wurden ihm von der Besatzungsbehörde auferlegt. Einige seiner Klassenkameraden wurden laut Zarivna in Militärlager geschickt, wo sie Kampfmethoden und ideologische Propaganda, auch unter Verwendung von Wagner-Camp-Mitgliedern, lernten. Das ist die harte Realität jener Zeit, in der selbst Kinder Gewalt und Propaganda ausgesetzt waren. Ein weiterer Grund zur Freude ist die Rückkehr der kleinen Kateryna, die eine schwierige Geburt durchlebte, während deren Mutter gezwungen war, einen russischen Pass zu erhalten, um die notwendige medizinische Versorgung zu bekommen. Zarivna erklärte, dass ihr sonst die medizinische Betreuung verweigert worden wäre wegen des besonderen Status der Besatzungsbehörden. Diese Geschichte zeigt deutlich, wie viele schutzlose Menschen — Kinder und Mütter — vom sogenannten „russischen Welt“ gelitten haben, wo bereits eine kritische medizinische Untersuchung oder Hilfe zu einem echten Kampf ums Überleben wurde. Ebenfalls aus den Befreiten ist der neunjährige Stas — ein Junge mit großem Willen und innerer Stärke. Zarivna berichtete, dass er trotz Drohungen und Verfolgung durch Lehrer und FSB-Mitarbeiter Die Teilnahme an provokativen Aktionen ablehnte, darunter das Singen der russischen Hymne und die Mitwirkung an militarisierten Gedenkveranstaltungen. Dieses Beispiel persönlicher Haltung und Mut ist eine eindrucksvolle Demonstration dafür, dass selbst unter schwierigsten Bedingungen die ukrainischen Kinder ihre innere Freiheit und Würde bewahren. Der Prozess der Rückführung von Kindern aus den besetzten Gebieten läuft weiter, und jeder Fall stärkt das Vertrauen darin, dass die Ukraine den lang ersehnten Sieg erringen wird — ihre Bürger nach Hause zurückbringen und Gerechtigkeit wiederherstellen. Sie sind Symbole der Standhaftigkeit und Unbezwingbarkeit der ukrainischen Nation, ihres Wunsches, in einem freien und unabhängigen Land zu leben, in dem jedes Kind das Recht auf eine sichere und glückliche Zukunft hat.