Ткаченко hat offiziell die neue Struktur der Kiewer Stadtmilitärautorität (KMVA) bestätigt, was eine scharfe Reaktion seitens der Hauptstadtverwaltung und der Öffentlichkeit hervorgerufen hat

Chas Pravdy - 09 Mai 2025 17:46

Das Ziel dieses Schrittes, so der Leiter der KMVA, ist es, politischen Einfluss auf die Stadtverwaltung zu vermeiden und Stabilität in einer schwierigen Zeit für das Land zu gewährleisten. Die Bestätigung der neuen Struktur erfolgte kürzlich — das berichtete der Leiter der KMVA, Timur Tkachenko, über den offiziellen Telegram-Kanal. Gleichzeitig wurde diese Information seitens des Kiewer Stadtrats — dem offiziellen Organ der örtlichen Selbstverwaltung — nicht bestätigt. Es wird betont, dass der entsprechende Personalplan und die Verwaltungsstruktur derzeit offiziell nicht in die Dokumente aufgenommen wurden, die für ihre Genehmigung durch die exekutiven Organe des Kiewer Stadtrats notwendig sind. Darüber hinaus weist die Pressestelle der Kiewer Stadtverwaltung darauf hin, dass die Dokumente und Erklärungen zur neuen Struktur momentan fehlen und die Informationen ohne ordnungsgemäße Genehmigung verbreitet werden. In seinem Kommentar sagte Tkachenko, dass laut Gesetz, insbesondere den Bestimmungen des Gesetzes „Über den Rechtsstatus des Kriegszustands in der Ukraine“, die neue Verwaltungsstruktur der Stadt gebildet und aktualisiert wurde, um eine klare und disziplinierte Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben sicherzustellen. „Wir streben an, den stabilen Ablauf des Lebens in Kiew zu gewährleisten und Chaos zu vermeiden, wie es während der Beseitigung der Folgen russischer Angriffe vorkam“, betonte er. Laut Tkachenko werde die Kontrolle über die Umsetzung der Aufgaben, die darauf abzielen, das Überleben der Hauptstadt zu sichern, unzweifelhaft sein — jede Verletzung oder Verzögerung werde jetzt als Sabotage im Kriegszustand betrachtet. Der Leiter der KMVA betont, dass strenge Disziplin und Verantwortlichkeit eine Voraussetzung für den Erfolg seien und verspricht, dass im Falle der Nichterfüllung von Aufträgen die Ordnungskräfte, einschließlich der SBU, einbezogen werden. Zugleich versichert der Kiewer Stadtrat, dass die entsprechenden Dokumente, einschließlich des Personalplans und der Verwaltungsstruktur, zum Zeitpunkt ihrer Genehmigung offiziell nicht an die exekutive Behörde des Stadtrats übergeben wurden. Das einzige Dokument, das die Kiewer Stadtverwaltung besitzt, ist ein Begleitschreiben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte vom 8. April 2025, in dem Änderungen und Empfehlungen zur neuen Struktur mitgeteilt werden. Dieses Schreiben enthält jedoch keine Anhänge oder Genehmigungen bezüglich des Personalplans; entsprechend wurden die Dokumente offiziell noch nicht geprüft und genehmigt. Zdahmenyj (Zahumenniy) betonte, dass die Verbreitung von Informationen über die „neue Struktur“ gerade jetzt stattfindet, und hob hervor, dass dieser Prozess inkorrekt ist, weil die organisatorischen Veränderungen seitens des Grünen Stabs/KVMA noch keine offizielle Bestätigung erhalten haben. Trotz allem wirft die öffentliche Bekanntmachung der neuen Verwaltungsstrukturen Fragen nach der Legitimität dieser Maßnahmen und ihrer Rechtmäßigkeit auf. Gleichzeitig kritisiert Dmytro Zahumenniy, Leiter des Apparats des Kiewer Stadtrats und Vertreter der lokalen Regierung, aktiv die Initiative von Tkachенко. Er betont, dass die angeblich genehmigte Verwaltungsstruktur und der Personalplan tatsächlich nur in Form eines Begleitschreibens ohne entsprechende Anhänge, Vereinbarungen und Genehmigungen vorliegen. Seinen Worten nach verbreite sich die Information über die „neue Struktur“ unrechtmäßig und ohne offizielle Bestätigung, was ihre Legitimität in Zweifel ziehe. Zahumenniy erinnert auch daran, dass die Stadtregierung schon seit längerer Zeit mit zahlreichen Repressionen und Druckversuchen seitens der Leitung der Kiewer Stadtverwaltung konfrontiert ist. Ständige Durchsuchungen, Befragungen, Untersuchungen und öffentliche Anklagen seien nicht neu, sondern Instrumente politischer Kämpfe, die momentan verwendet werden, um die lokale Selbstverwaltung zu diskreditieren. Seiner Ansicht nach widersprechen solche Aktionen europäischen Standards und demokratischen Werten, und das Verfahren zur Genehmigung der neuen Struktur erscheine eher politisch motiviert als rechtmäßig. Derzeit entwickeln sich in der Hauptstadt mehrere parallele Prozesse, die die weitere Entwicklung der Stadtverwaltung in Kriegszeiten erheblich beeinflussen. Die offiziellen Kommentare und Dokumente müssen noch das Genehmigungsverfahren durchlaufen, während die Öffentlichkeit und politische Gegner bereits Bedenken hinsichtlich der möglichen Gefahr einer übermäßigen Zentralisierung der Macht und politischen Einflussnahme auf die Leitung Kiews äußern. Die Lösung dieser Situation bleibt unter Kontrolle, und der rechtliche sowie politische Wert der neuen Strukturelemente ist weiterhin fraglich.

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