Russische Drohnen und Artilleriebeschuss haben erneut das Nikopol-Gebiet in der Dnipropetrowsk-Region getroffen, was eine weitere Welle der Zerstörung und des menschlichen Leids verursacht hat

Chas Pravdy - 09 Mai 2025 07:26

Laut offiziellen Angaben des Vorsitzenden der regionalen Militärverwaltung, Serhij Lysak, haben die feindlichen Angriffe eine tragische Spur hinterlassen – eine Person wurde verletzt, und im Dorf kam es zu einem großflächigen Brand, der sich auf mehrere Infrastrukturobjekte ausbreitete. Nach Berichten wurden die feindlichen Beschuss mit unbemannten Flugkörpern und Artilleriesystemen ausgeführt, die gezielt mehrere Ortschaften in der Region getroffen haben. Insbesondere waren die Gemeinden Pokrowska, Chervonohrigoriwska, Myrowa und Marganets betroffen. Infolge der Angriffe wurden nicht nur Wohnhäuser beschädigt, sondern auch landwirtschaftliche Gebäude und Infrastruktur zerstört. „Die Beschuss hat schwere Folgen verursacht“, schrieb Serhij Lysak in seinem Telegram-Konto. „Ein 83-jähriger Mann wurde verletzt und wird ambulant behandelt. Außerdem brannten während des Angriffs eine Garage, ein landwirtschaftliches Gebäude sowie ein Moped wurde beschädigt. Zudem wurden Stromleitungen durch den Beschuss beschädigt, was zu Stromausfällen in mehreren Ortschaften führt.“ Die lokalen Rettungskräfte reagierten schnell auf den Einsatz und löschten das Feuer, das die Garage und das landwirtschaftliche Gebäude erfasst hatte. Neben dem Feuer wurden jedoch auch andere Objekte beschädigt, darunter mehrere private Wohnhäuser, die durch Trümmer und Druckwellen beschädigt wurden. Die Bewohner des Nikopol-Gebiets befinden sich erneut in der Gefahrenzone: Sie eilen aus beschädigten Gebäuden in die Flucht, um sicheren Schutz zu suchen. Die örtlichen Behörden fordern die Bürger auf, Sicherheitsregeln einzuhalten und die Alarmsignale nicht zu ignorieren, da der Feind seine Angriffe nicht einstellt und die Lage im Süden der Ukraine weiter verschärft. Die Streitkräfte und Bombenentschärfungsteams arbeiten rund um die Uhr, um Kameradrohnen zu erkennen und zu zerstören sowie die beschädigten Gebiete zu entschärfen. Die Behörden rufen die Bewohner auf, wachsam zu bleiben und einander in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Dies ist bereits kein erster Versuch russischer Invasoren, den Druck auf die Region durch mutmaßliche Raketent- und Artillerieangriffe sowie Drohnen zu verstärken. Trotz allem setzen ukrainische Verteidiger und die örtlichen Behörden ihren Kampf um Sicherheit und Frieden auf ihrem Land fort, trotz anhaltender feindlicher Beschießungen.

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