Russische Besatzer haben erneut einen schweren Angriff auf die Zivilbevölkerung in der Region Sumy verübt, bei dem gelenkte Luftbomben (KAB) eingesetzt wurden, wodurch eine Frau ums Leben kam
Dieses tragische Ereignis ist ein Beweis dafür, dass selbst nach der vom russischen Führungsstab angekündigten sogenannten „dreitägigen Waffenruhe“ die russischen Truppen weiterhin gezielt Zivilisten und die Infrastruktur der Region angreifen. Der Vorfall ereignete sich in der Gemeinde Ritschkiwka in Sumy. Laut Informationen, die vom regionalen Generalstaatsanwalt bereitgestellt wurden, warfen die russischen Streitkräfte am Abend vor dem 8. Mai mindestens acht gelenkte Luftbomben auf das Gebiet der Gemeinde ab. Bei diesem schrecklichen Angriff wurden Wohnhäuser beschädigt, und leider kam eine 63-jährige Einheimische ums Leben. Darüber informierte das Pressezentrum der regionalen Staatsanwaltschaft. Laut offiziellen Angaben brachte der Morgen des 9. Mai eine weitere traurige Nachricht: Während einer Untersuchung eines Haushalts wurde die Leiche einer Frau ohne Lebenszeichen gefunden. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass derzeit ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung und vorsätzlicher Beschädigung von Eigentum infolge krimineller Handlungen der Besatzer eingeleitet wurde. Dies ist nicht der erste Fall, bei dem russische Truppen friedliche Regionen der Ukraine verletzen, trotz der erklärten „Waffenruhe“ und der Minsker Abkommen. Nur am 8. Mai starb bei nächtlichen Angriffen im Gebiet Sumy eine weitere Person, und zwei weitere wurden schwer verletzt. Berichte über diese Zerstörungen und menschliches Leid sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die russische Armee weiterhin gezielt Zivilisten angreift und dabei internationale Normen sowie Menschenleben missachtet. Diese Tragödie erinnert die Weltgemeinschaft und die Ukraine erneut an die Notwendigkeit, die Verteidigungsmaßnahmen zu verstärken und internationalen Druck auf den Aggressor auszuüben, um Kriegsverbrechen zu beenden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Einheimischen riskieren ihr Leben und hoffen, dass die internationale Gemeinschaft nicht gleichgültig gegenüber dieser Tragödie bleibt und alles tun wird, um die verheerenden Handlungen der russischen Besatzungstruppen in den friedlichen Regionen der Ukraine abzuschaffen.