Im Morgengrauen: Die ukrainischen Verteidiger befinden sich erneut im Zentrum brutaler Kämpfe, bei denen in den letzten Stunden über 80 Feindkontakte mit russischen Aggressoren verzeichnet wurden

Chas Pravdy - 09 Mai 2025 18:46

Der seit langem im Osten des Landes ausgetragene Krieg hat erneut seine grausame Natur bestätigt, und Grenzorte werden durch zynische Beschüsse seitens Russlands erneut verwüstet. Quelle dieser Information ist die ukrainische Generalstabsleitung, die im Morgensbericht berichtete, dass seit Beginn des Tages bereits 80 aktive Kampfhandlungen in verschiedenen Sektoren der Front registriert wurden. Feindliche Beschüsse führten zu Zerstörungen und Opfern in Grenzorten, insbesondere in den Gebieten Chernihiv und Sumy. Besonders betroffen sind Archipivka, Mykolaivka — beide in der Nähe der Grenze, sowie Marhychyna Buda, Bila Bereza, Ulanowe, Baranivka und Kucherivka. Auch die Gebiete nahe Boiaro-Lezhachi, Doroshivka wurden vom Gegner angegriffen — diese Orte wurden durch gelenkte Flugbomben, zynische und unerbittliche Schläge der Aggressoren getroffen. Was die Lage in einzelnen Richtungen betrifft, so wirft sie viele Fragen auf und zeugt von der Aktivität und Hartnäckigkeit der russischen Truppen. Im Gebiet Charkiw konnten ukrainische Verteidiger erfolgreich zwei Angriffversuche des Feindes im Gebiet von Vovchansk abwehren. Es finden heftige Kämpfe statt, bei denen die ukrainische Führung mit Anstrengungen versucht, das Vorrücken des Feindes aufzuhalten. Im Bereich Liman versuchten die Besatzungstruppen neunmal, ukrainische Positionen in der Nähe von Lypove sowie in Richtung Hrekiwka, Novyj Mir und Zelena Dolyna zu durchbrechen. Auch hier dauert der Kampf noch an. Besonders aktiv ist der Feind im Bereich Kramatorsk, wo ukrainische Verteidiger erfolgreich drei Versuche der Eindringlinge abwehrten, in den Gebieten Chasovy Yar, Bila Hora und Kurdiumivka vorzudringen. Insgesamt bleiben noch vier Kämpfe ungelöst. Im Bereich Toretsk ist die Lage ebenfalls angespannt: Der Feind führte 10 Angriffe in den Gebieten Dachne, Diliivka, Scherbynivka und Toretsk durch. Fünf dieser Kämpfe dauern noch an, was auf eine systematische und zielgerichtete Taktik des Aggressors hinweist. Nicht weniger heftig war auch die Situation im Bereich Pokrowsk: Seit Beginn des Tages unternahmen die Besatzungstruppen 18 Versuche, ukrainische Positionen in den Gebieten um Oleksandropil, Novotoretske, Promin, Yelyzavetivka, Dachne und Zvierowe zu erobern. Die Verteidigungskräfte der Ukraine verteidigen klar, haben 13 Angriffe abgewiesen, die anderen fünf Kämpfe dauern noch an. In den weiter entfernten und strategisch wichtigen Richtungen bleibt die Lage gespannt. Im Gebiet Nova Pavlivka führte der Feind 18 Angriffe in den Gebieten Bakhatyri, Kostiantynivka, Odradne, Rivnopillya, Novosilka, Vilne Polye und anderen durch — diese Angriffe hören nicht auf. Dort laufen noch 11 aktive Kämpfe. Ähnliche Verhältnisse bestehen im Bereich Orikhiv, wo Verteidiger zwei Angriffe in den Gebieten Malyk Shcherbakiv und Shcherbakiv erfolgreich abwehren konnten. Im Bereich Dnipro versuchte der Feind viermal voranzukommen, doch die ukrainischen Streitkräfte halten ihre Positionen in drei Orten. Auch im Gebiet Kursk bleibt die Lage angespannt: Russische Truppen wurden auf ukrainischer Seite drei Mal zerstört, weitere vier Kämpfe dauern an. In den letzten 24 Stunden setzten die Russen fünf Luftangriffe auf ukrainische Objekte ein, bei denen insgesamt neun gelenkte Flugbomben abgeworfen wurden. Zudem intensivierte Russland die Artilleriebeschüsse — insgesamt wurden 153 Feindbeschüsse auf Positionen und Orte registriert, was auf eine erhöhte militärische Aktivität und dynamische Kampfhandlungen in der Region hinweist. Insgesamt bleibt die Lage herausfordernd und angespannt. Die ukrainischen Verteidiger halten die Verteidigung aufrecht, konnten eine Vielzahl von Angriffen abwehren, doch der Feind baut seine Kräfte weiterhin systematisch aus. Dies deutet darauf hin, dass der Krieg noch lange nicht vorbei ist, und die ukrainische Gesellschaft sowie das Militär bleiben wachsam für alle Szenarien der weiteren Entwicklung an der Front.

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