Emmanuel Macron hat eine laute Erklärung bezüglich der Möglichkeit einer schnellen Mobilisierung französischer Streitkräfte im Falle einer russischen Aggression gegen Polen abgegeben

Laut Präsident Frankreichs verfügt sein Land über alle notwendigen Ressourcen und Fähigkeiten, um innerhalb weniger Tage seine Einheiten auf polnischem Gebiet zu stationieren, falls eine Bedrohung entsteht. Macrons Aussagen wurden am 9. Mai während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk gemacht, die als Plattform für die Diskussion über europäische Sicherheit und Absichten im Zusammenhang mit aktuellen geopolitischen Herausforderungen diente. Der Präsident Frankreichs betonte, dass gemäß interner Verfassungsverfahren, Verteidigungsorganisationen und aufgebauter Infrastruktur Frankreich in der Lage ist, seine Streitkräfte schnell und effizient zu aktivieren und innerhalb kurzer Fristen auf dem Territorium eines Verbündeten zu stationieren. Macron stellte fest: „Wir haben einen klaren Aktionsplan und eine ausreichende Ressourcenmobilisierung, um im Falle eines Bedarfs sofort zu reagieren. Es werden nur wenige Tage vergehen, und französische Streitkräfte werden in Polen sein.“ Als Beweis seiner Fähigkeit verwies die französische Seite auf die schnelle Aufstellung militärischer Einheiten in osteuropäischen Ländern im Jahr 2022. Insbesondere berichtete er, dass innerhalb von fünf Tagen nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar letzten Jahres französische Streitkräfte bereits in Rumänien stationiert waren. Macron hob hervor, dass kein anderes europäisches Land solch eine Geschwindigkeit und Mobilisierungsgröße vorweisen könne. Im Hinblick auf die Perspektiven einer Verstärkung der Sicherheitskooperation betonte der französische Führer, dass Frankreich uneingeschränkte Einsatzfähigkeit besitzt und im Falle einer Verschärfung der Lage in Osteuropa seine Einheiten innerhalb kürzester Frist in der polnischen Region sein werden. Dies dient als zusätzlicher Abschreckungsfaktor gegenüber potenziellen Aggressoren. Gleichzeitig betonte er, dass Frankreich den Puls der Zeit führe und in engem Kontakt mit Partnern der Europäischen Union und NATO stehe, um bei politischen Änderungen in der Region schnell reagieren zu können. Derzeit bleibt die Situation in der Region angespannt, während hochrangige Diplomaten und Militärs stundenlange Beratungen führen. Zuvor am Freitag berichtete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von „Treffen“ der sogenannten „Koalition der Entschlossenen“, wobei die Formate und Teilnehmer noch nicht eindeutig festgelegt wurden. Macron bestätigte, dass am 10. Mai in Kiew ein Gipfel im Rahmen dieser „Koalition“ stattfinden wird, die gemeinsame Strategien zur Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen die bewaffnete Aggression Russlands entwickeln möchte. Die Aussagen der Führer Frankreichs und Polens deuten auf eine Verstärkung der transatlantischen Zusammenarbeit und den Wunsch der europäischen Länder hin, im Falle neuer Sicherheitsherausforderungen schnell und effektiv zu handeln. Denn laut Macron ist Frankreich bereit, seine Partner auch in den schwierigsten Momenten zu verteidigen, wobei er betonte, dass sein militärisches Potenzial die schnelle Aktivierung entsprechender Truppenkontingente ermöglicht. Dies ist auch ein Signal an Moskau – europäische Länder passen nicht zurück und beabsichtigen, ihre Verteidigung zu stärken und schnell auf jegliche Aggressionszeichen zu reagieren.