Der Leiter der Außenminister der europäischen Länder würdigte in Lemberg die Erinnerung ukrainischer Kämpfer
In Lemberg besuchten Vertreter der europäischen Diplomatie anlässlich des heldenhaften Kampfes und der Selbstlosigkeit ukrainischer Verteidiger eine Gedenkveranstaltung, bei der sie Blumen niederlegten und den Gefallenen im russisch-ukrainischen Krieg gedenken. Diese denkwürdigen Ereignisse fanden am 9. Mai statt — am Europatag, der dieses Jahr für das ukrainische Volk, das weiterhin für seine Unabhängigkeit und Freiheit kämpft, etwas Besonderes wurde. Der Leiter der Diplomatie der Europäischen Union, Kaїa Каллас, zusammen mit Außenministern mehrerer europäischer Staaten, reiste nach Lemberg, um auf die tragische und zugleich heroische Reise der ukrainischen Kämpfer aufmerksam zu machen. In ihrer Rede betonte sie insbesondere, dass dieses Datum eine besondere Bedeutung nicht nur für Europa, sondern auch für die Ukraine hat, die an diesem Tag den Geisteskraft und den Wunsch nach Freiheit verkörpert. „Heute feiern wir gemeinsam den Europatag, gleichzeitig ehren und erinnern wir an diejenigen, die für die Freiheit unseres gemeinsamen Zuhauses ihr Leben gegeben haben. Der Krieg auf ukrainischem Boden ist ein Symbol für Einigkeit und Mut, und gemeinsam mit dem ukrainischen Volk glauben wir fest an eine strahlende Zukunft, die unvermeidlich kommen wird“, betonte die Leiterin der EU-Diplomatie in ihrer Rede, die im Netzwerk X übertragen wurde. Nach den feierlichen Worten und der Gedenkzeremonie besuchten die europäischen Diplomaten den Lychakiv-Friedhof, wo auf dem Ehrenfeld ukrainische Verteidiger ruhen, die im Kampf gegen russische Truppen gefallen sind. Mit ihnen nahmen auch der ukrainische Premierminister Denys Shmyhal, Außenminister Andrij Sbiga und der Bürgermeister von Lemberg, Andrij Sadowy, an der Gedenkfeier teil. Die Beerdigungen auf dem Lychakiv-Friedhof sind ein Symbol für die Unbezwingbarkeit des ukrainischen Volkes, seinen Kampf und seine Opferbereitschaft zur Bewahrung der Unabhängigkeit. Der Hintergrund dieser Veranstaltung reicht einige Tage zurück, als Kaїa Каллас ankündigte, dass in Lemberg die „endgültige politische Zustimmung“ zur Einrichtung eines internationalen Tribunals erfolgen werde, um Wladimir Putin wegen Kriegverbrechen zu verurteilen. Diese Entscheidung soll ein bedeutender Schritt in den internationalen Bemühungen sein, Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit für Menschenrechtsverletzungen und Aggression zu gewährleisten. Zudem traf vor Ort der deutsche Außenminister Johann Waduful ein, der ebenfalls an den Veranstaltungen beteiligt war, die diesem bedeutenden Ereignis gewidmet sind. Der 9. Mai in Lemberg wurde nicht nur zum Tag des Gedenkens und der Ehrung der Helden, sondern auch zu einem Ausdruck internationaler Solidarität und Unterstützung für die Ukraine im Kampf um Freiheit. Der Besuch der Diplomaten war voller Symbolik — von Blumenüberreichungen bis hin zum Bemühen, der Welt die Wahrheit über die schweren Prüfungen des ukrainischen Volkes und seinen unbeugsamen Geist zu vermitteln. Dies bestätigte erneut, dass die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten die Ukraine nicht allein lassen im Kampf gegen den Feind und weiterhin den Prinzipien von Wahrheit, Gerechtigkeit und Einheit folgen im Kampf für die Werte der europäischen Gemeinschaft.