Das Staatliche Ermittlungsbüro hat eine laute Erklärung bezüglich möglicher Korruptionstätigkeiten der ehemaligen Leiterin der Dnipropetrowsker medizinisch-sozialen Expertenkommission abgegeben
Laut Angaben der Sicherheitsbehörden befindet sie sich derzeit im Verdacht, Eigentum verheimlicht und falsche Erklärungen eingereicht zu haben, was der Regierung erhebliche finanzielle Verluste verursacht hat. Wie die Pressestelle des Büros für Investigationen mitteilte, haben Ermittler gemeinsam mit Vertretern der Nationalen Agentur für Korruptionsbekämpfung festgestellt, dass die ehemalige Leiterin der medizinisch-sozialen Expertenkommission, deren Name derzeit nicht genannt wird, in den offiziellen Dokumenten für 2023 absichtlich falsche Angaben gemacht hat, indem sie Eigentum und Finanzanlagen verschwiegen hat. Nach Einschätzung der Ermittler belaufen sich diese insgesamt auf über 3 Millionen Hrywnja. Dies verstößt erheblich gegen die gesetzlichen Vorschriften und eröffnet den Weg zu strafrechtlichen Ermittlungen wegen Missbrauchs. Laut Quellen, insbesondere aus dem Umfeld der Sicherheitsbehörden, handelt es sich um Natalija Abramenkowa — die ehemalige Leiterin der medizinisch-sozialen Expertenkommission in Dnipro. Genau ihr Name wird im Zusammenhang mit den Ermittlungen genannt, die bereits im Jahr 2024 von Journalisten des Programms „Hromadske“ aufgenommen wurden. In diesem Zusammenhang wurde die mögliche Missbrauch im Bereich der Ausstellung gefälschter Invaliditätsbescheinigungen für Wehrpflichtige eingehend analysiert. Besonders empörend ist die Tatsache, dass Abramenkowa im vergangenen Jahr in ihrer Erklärung keine Angaben zu einer Immobilie in einem prestigeträchtigen Wohnkomplex der Stadt gemacht hat, ebenso wenig wie zu einem Fahrzeug, das ihrem Ehemann gehört. Sie ignorierte auch die Angabe des Familieneinkommens und ihrer eigenen finanziellen Vermögenswerte, die auf Bankkonten lagen. Als Ergebnis haben die Ermittler festgestellt, dass die in der Erklärung angegebene finanzielle Situation der Frau eindeutig unwahr ist, was einen Gesetzesverstoß darstellt und auf eine Absicht hindeutet, Verantwortung zu vermeiden. Die strafrechtliche Qualifizierung der Tat umfasst den Tatbestand der Falschangabe in der Deklaration, der nach ukrainischem Recht mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Gleichzeitig beschränkt sich die Untersuchung nicht nur auf diesen Straftatbestand. Wie die Pressestelle des Büros für Investigationen mitteilte, wird derzeit eine Untersuchung durchgeführt, die auch die mögliche Beteiligung der Verdächtigen an der Ausstellung gefälschter Invaliditätsbescheinigungen für Wehrpflichtige prüft — sogenannte gefälschte Dokumente, die erhebliche Auswirkungen auf die militärische Registrierung und den sozialen Schutz der Bevölkerung haben. Die Ermittlungen des Büros für Investigationen sind im Gange, und aktuell werden alle Umstände des Falls untersucht, einschließlich möglicher Verstrickungen der Amtsträger in milliardenschwere Schemata zur Verheimlichung von Eigentum und Machtmissbrauch. Es bleibt die Frage nach dem Ausmaß der Korruptionsrisiken in den medizinisch-sozialen Kommissionen der Region sowie nach dem Vertrauensniveau in das System der Staatsbehörden, das Transparenz und Integrität in seinen Verfahren gewährleisten sollte. Es ist erwähnenswert, dass die Gesellschaft diese Neuigkeit mit Vorsicht und Erwartungen an eine gerechte sowie objektive Rechtsprechung aufnimmt. Denn Fälle von Amtsmissbrauch, bei denen Beamte ihre Befugnisse verschweigen oder missbrauchen, richten einen ernsthaften Schlag gegen den Ruf des Systems, das die Interessen der Bürger schützen und Korruption bekämpfen soll. Daher wird die laufende Untersuchung, die sich derzeit noch in der Phase der Klärung aller Details befindet, eine wichtige Prüfung für die ukrainischen Sicherheits- und Ermittlungsbehörden sein, um die Rechtsstaatlichkeit sicherzustellen und Korruptionsmissbrauch auf höchsten Regierungsebenen zu bekämpfen.