Washington und London schließen ein historisches Handelsabkommen: Der erste Schritt zur Wiederaufnahme des globalen Handels nach dem Handelskrieg

Chas Pravdy - 08 Mai 2025 18:35

In einem unerwarteten und sehr bedeutenden Schritt zur Wiederherstellung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und Großbritannien kündigte der amerikanische Präsident Donald Trump die Unterzeichnung des ersten Abkommens nach einer lang anhaltenden Zollerweiterung mit einem wichtigen Verbündeten – dem Vereinigten Königreich – an. Dies geschah in der ersten Maiwoche, und diese Nachricht wird weltweit in den Medien breit berichtet, da sie faktisch eine neue Seite im internationalen Handel aufschlägt, die für beide Staaten strategisch von großer Bedeutung ist. Laut Angaben, die Trump am 8. Mai aus dem Oval Office des Weißen Hauses übermittelte, wurde das Abkommen mit Großbritannien als „bahnbrechend“ bezeichnet und wird den ersten Schritt zur Abschaffung von Zöllen und zur Schaffung neuer Möglichkeiten für die Wirtschaft beider Länder darstellen. Der amerikanische Führer betonte, dass die USA dieses Abkommen in erster Linie als „eine der engsten und wertvollsten Allianzen“ betrachten, sowie als wichtigen Meilenstein bei der Wiederaufnahme des internationalen Handels nach der lang andauernden Handelsspannung, die die USA gegen eine Reihe von Handelspartnern geführt haben. Trump hob hervor, dass dieses Abkommen eine bedeutende Erweiterung des Zugangs amerikanischer Waren zum britischen Markt vorsieht – vor allem im Bereich Landwirtschaft und Industrie, im Wert von Milliardenbeträgen. Zudem haben beide Seiten Vereinbarungen über die Abschaffung oder Reduzierung von Nicht-Zollerbarrieren getroffen, die den Handel zuvor erschwert hatten, sowie die Vereinfachung der Kontrollverfahren für Waren an britischen Zollstellen. Laut Trump sind viele der abschließenden Details noch in Abstimmung, doch die Mehrheit der Kernpunkte sei bereits praktisch vereinbart und wartet auf endgültige Bestätigung in den kommenden Wochen. Im Anschluss an diese Nachrichten bezeichnete der britische Premierminister Rishi Sunak das unterzeichnete Abkommen als „historisch“ und äußerte die Überzeugung, dass es die Handelsprozesse sowohl zwischen den beiden Ländern als auch innerhalb dieser beschleunigen werde. Seiner Meinung nach soll dieses Abkommen einen bedeutenden Impuls für die Geschäftsentwicklung, die weitere Markteintegration und den Anstieg des Warenumsatzes geben, sowie ein Symbol für eine neue festere Zusammenarbeit in der Post-Brexit-Ära sein. Diese Initiative ist das erste große Abkommen, das nach der Einführung strenger Zollmaßnahmen durch Donald Trump gegen eine Reihe von Handelspartnern bekannt gegeben wurde. Anfangs verhängte er hohe Zölle auf bestimmte Waren aus der Europäischen Union und anderen Ländern, doch später hat er diese teilweise ausgesetzt, um anderen Ländern die Möglichkeit zu geben, neue Handelsabkommen mit Washington zu vereinbaren und strengere Beschränkungen zu vermeiden. Dennoch bleibt die Handelssituation angespannt: Die EU erwägt derzeit die Einführung eigener Zölle auf US-Flugzeuge und Autos, in dem Bemühen, die Trump-Administration von der Abschaffung bereits bestehender oder geplanten Zölle gegen die Europäische Union zu überzeugen, was die globale Wirtschaft zusätzlich belastet. Deshalb ist der Übergang zu einem liberaleren Handel zwischen den USA und Großbritannien ein äußerst wichtiges Signal vor dem Hintergrund wachsender Unsicherheiten in der Weltwirtschaft. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Abkommen eine neue Ära im internationalen Handel einläutet, das Potenzial von Bündnissen und wirtschaftlicher Zusammenarbeit nutzt und Hoffnung macht, dass die Weltwirtschaft die Zone der Zollkonfrontationen verlassen und Länder neue Wege der Kooperation finden können. Für die USA und Großbritannien ist es nicht nur ein wirtschaftliches Dokument, sondern ein strategischer Schritt beim Aufbau eines offeneren, transparenteren und gegenseitig vorteilhaften Handelsraums.

Source