Seit der Einführung des sogenannten „Putins-Waffenstillstands“ haben die russischen Truppen keine Angriffe eingestellt

Chas Pravdy - 08 Mai 2025 17:41

Im Gegenteil, seit 8. Mai besteht auf der Front eine aktive Kampftätigkeit. Nach Angaben der Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine hat der Feind in diesem kurzen Zeitraum über 100 Beschussarten auf Gebiete in der Nähe der Frontlinie durchgeführt, und die Zahl der Kampfkontaktfälle hat bereits 117 erreicht, unterschiedlicher Intensität. Die Quelle berichtet, dass russische Besatzer rund um die Uhr die Grenzdörfer in der Sumy-Region angreifen, um den Druck auf die ukrainischen Positionen zu maximieren und taktische Ziele an verschiedenen Frontabschnitten zu erreichen. Der heeteste Bereich an diesem Tag war die Pokrowski-Richtung, wo 41 Kampfkontakte verzeichnet wurden. In der Limansky-Richtung führten die Besatzer 17 Angriffe durch, auf Charkiw verteidigten die ukrainischen Verteidiger erfolgreich zwei Versuche eines Durchbruchs, allerdings dauert ein weiterer Kampf noch an. In der Kupjansk-Richtung führte der Feind drei Sturmangriffe durch, im Siversky-Richtung zwei, in Kramatorsk zwei, in Toretsk fünf, in Novopavlivka sogar 19, in Orikhiv drei und am Dniprofahrts-Abschnitt zwei Durchbruchsversuche. Besonders aktiv waren die Kampfhandlungen auch in der Kursker Richtung, wo ukrainische Verteidiger sieben russische Angriffe abwehren mussten. Es wird erwähnt, dass die Verteidiger der Ukraine ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit und Kampfmoral demonstrieren. Der Hintergrund dieser kritischen Situation ist eine offizielle Erklärung Moskaus, die behauptet, ab 00:00 Uhr am 8. Mai müsse die Ukraine einen dreitägigen Waffenstillstand einhalten. Laut dieser Erklärung hat Kreml-Chef Wladimir Putin einseitig die „Waffenruhe“ erklärt, ohne Konsultationen mit der ukrainischen Seite. Gleichzeitig kommentierte der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga diese Information sofort und stellte fest, dass die russischen Truppen trotz ihrer Behauptungen weiterhin an allen Frontlinien angreifen, was ihre Farce und Unfähigkeit, Absprachen einzuhalten, demonstriert. Insgesamt bleibt die Front trotz offizieller Berichte aus Moskau und Erwartungen eines Waffenstillstands angespannt und dynamisch. Die ukrainischen Streitkräfte kämpfen um jeden Territoriumsfleck und zeigen ungebrochene Willenskraft und Standhaftigkeit im Widerstand gegen die russische Aggression. Die internationale Gemeinschaft verfolgt weiterhin die Kampfhandlungen und besteht auf die Einhaltung eines Feuerpause-Regimes, das jedoch, nach allem Anschein, nur eine Dekoration deklarativer Aussagen bleibt.

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