Russische Streitkräfte haben erneut ein Wohngebiet in Kostiantynivka getroffen, indem sie eine Flugbombe auf ein Mehrfamilienhaus abgeworfen haben

Chas Pravdy - 08 Mai 2025 08:21

Dies führte zu erheblichen Zerstörungen und Menschenverlusten. Nach Angaben der Donetsk-Anklagebehörde wurden die Folgen des nächtlichen Angriffs, der gegen 22:50 Uhr am 7. Mai stattfand, mindestens 12 Zivilpersonen verletzt. Es gibt auch Berichte über eine Frau, die vermutlich unter den Trümmern des Gebäudes eingeklemmt ist. Laut Vertretern der Anklagebehörde setzten die russischen Streitkräfte für den Angriff eine FAB-250-Flugbombe mit einem UMPK-Modul ein, was auf eine hochpräzise Zielerfassung hinweist. Das Explosivobjekt wurde gezielt auf einen Mehrfamilienkomplex im Stadtzentrum gerichtet, der getroffen wurde. Durch den Angriff erlitten vier Zivilpersonen schwere Verletzungen: Männer im Alter von 46, 47 und 74 Jahren sowie eine 47-jährige Frau. Sie wurden mit Mienen- und Sprengverletzungen, Schusswunden, Prellungen und Unterkühlung behandelt. Außerdem erlitten acht weitere Bewohner im Alter von 41 bis 75 Jahren leichte Verletzungen. Rettungskräfte sind schnell am Einsatzort eingetroffen, um die Lage zu stabilisieren. Sie befreiten Trümmerteile und leisteten vor Ort medizinische Hilfe. Nach ersten Erkenntnissen befindet sich eine weitere Bewohnerin der Stadt wahrscheinlich unter den Trümmern. Über ihr Schicksal wird derzeit ermittelt, doch eine große Zerstörung des Gebäudes erschwert die Rettungsmaßnahmen. Neben den Wohnhäusern verursachte der Angriff auch umfassende Schäden an der Infrastruktur des Bezirks. Drei Mehrfamilienhäuser und ein Supermarkt wurden erheblich beschädigt, was die Spannungen unter der lokalen Bevölkerung erhöht, die bereits mehrfach die Folgen des Krieges erlebt hat. Die Ursachen der neuen Tragödie liegen in den Aktionen der russischen Streitkräfte, die unvermindert Wohngebiete in Kostiantynivka angreifen, Häuser zerstören und eine Gefahr für Zivilisten darstellen. Die örtlichen Behörden und Notfalldienste arbeiten intensiv an der Evakuierung der Menschen aus dem Gefahrenbereich und an der Hilfe für die Opfer. Zugleich fordern die kommunalen Behörden internationale Aufmerksamkeit und verurteilen die wiederholten Kriegsverbrechen, die neues Blut vergießen und das friedliche Leben der Menschen zerstören. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Krieg unbarmherzig das Leben der Zivilisten verschlechtert, ihre Wohnungen zerstört und ihre Herzen zerbricht. Die internationale Gemeinschaft ruft erneut zum sofortigen Waffenstillstand und zur Suche nach einer diplomatischen Lösung des Konflikts auf, um das Leid der friedlichen Bewohner der Donbass-Region und ganz Europas zu beenden.

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