In Kostjantyniwka versuchten Rettungskräfte und Strafverfolgungsbehörden mit professioneller Geschwindigkeit und Mut, das Leben der Menschen in dem Moment des schrecklichsten Angriffs russischer Streitkräfte auf ein Mehrfamilienhaus zu retten
Dies geschah am 7. Mai gegen 22:50 Uhr, als eine „FAB-250“ Bombe vom Himmel traf und das neungeschossige Wohngebäude im Stadtzentrum zerstörte. Durch diesen verheerenden Treffer wurden 13 Zivilisten verletzt, von denen einige noch immer unter den Trümmern liegen, darunter auch eine Frau, deren Suche noch andauert. Nach dem Angriff wurde die Lage zu einer echten Tragödie – ein Teil des Gebäudes stürzte vollständig ein, besonders betroffen war der erste Stock und der Eingang von der neunten bis zur zweiten Etage. Die ersten, die am Ort eintrafen, waren Gruppen von Sanitätern und Strafverfolgungsbeamten, die sofort mit Rettungsarbeiten begannen. Die von der Pressedienst der Nationalpolizei veröffentlichten Videoaufnahmen zeigen die ersten Minuten nach dem Angriff, in denen die Polizei und Ärzte förmlich die Verletzten aus den Trümmern befreiten. Die an der Operation beteiligten Polizisten setzten alle Kräfte ein und beseitigten Hindernisse, um die Betroffenen zu retten. Ältere Männer und Frauen, die sich auf den oberen Etagen befanden, wurden vorsichtig mit Klappliegen und Leitern nach unten gebracht, um ihren Zustand nicht zu verschlechtern. Sanitäter und Polizeibeamte arbeiteten koordiniert und zügig, trugen die Verletzten zu den Bereitschaftswagen, die bereits vor den Trümmern warteten. Gleichzeitig arbeiteten eine Ermittlungs- und Einsatzgruppe sowie Sprengstoffexperten vor Ort, da das Gelände untersucht werden musste, insbesondere um weiteren Beschuss zu verhindern und das Ausmaß der Zerstörungen zu beurteilen. Es wird erwähnt, dass die Rettungsaktion noch andauert und jeder Schritt mit hoher Verantwortung ausgeführt wird, da das Leben der Menschen und die weitere Sicherheit von der Geschwindigkeit und Professionalität der Rettungskräfte abhängen. Solche heroischen Einsätze erinnern an die Unbarmherzigkeit des Krieges und an den Mut jener, die ihr Leben riskieren, um andere unter schwierigsten Bedingungen zu retten.