In den Karpaten ist im tiefsten Frühling plötzlich wieder winterliches Wetter eingetreten, das Schnee und niedrige Temperaturen mit sich bringt

Obwohl der Kalender bereits Mai ist, hat sich die Hochgebirgsregion der Karpaten in eine winterliche Schneedecke gehüllt, was bei Touristen und Einheimischen Besorgnis erregt. Laut Angaben des Katastrophenschutzdienstes sind in nur einem Tag etwa zwei Zentimeter Schnee in den Bergen gefallen, was das Erscheinungsbild dieser saisonalen Periode erheblich verändert. Zudem ist zu beachten, dass in den Hochlagen eine starke Abkühlung beobachtet wird: Am Piep-Iwan-Gipfel ist es derzeit klar, es gibt Nebel, und die Sichtweite ist auf ein Minimum reduziert. Die Lufttemperatur dort betrug mindestens -2 Grad Celsius, was für die April- und Mai-Periode unerwartet ist. Meteorologen betonen, dass solche unerwarteten Wetterumschwünge keine Seltenheit in den Karpaten sind, insbesondere in den Hochgebirgsregionen, wo sich das Wetter schnell und unvorhersehbar ändern kann. Sie warnen Touristen und allen, die planen, diese Gebiete zu besuchen, vor aktivem Wandern und Aufenthalt in den Bergmassiven in naher Zukunft, da die Wetterbedingungen sich verschlechtern und das Risiko von Verletzungen oder Situationen in gefährlichem Gelände steigen. Rettungsdienste empfehlen, vor dem Bergsteigen die Wetterberichte sorgfältig zu verfolgen und die mobile App „Rettung in den Bergen“ auf das Smartphone herunterzuladen, die schnelle Informationen liefert und im Notfall eine schnelle Rettung ermöglicht. Touristen sollten besonders vorsichtig sein, auf das wechselhafte Wetter achten und die Gefahr nicht unterschätzen, die durch plötzliche Schneefälle und Frost auch während einer Periode entstehen kann, in der der Kalender bereits Frühling vorgibt.