Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Gesetzesentwurf an die Werchowa Rada (Verfassungsgebende Versammlung) eingereicht, der die Schaffung einer Stelle eines Militär-Ombudsmanns vorsieht

Chas Pravdy - 08 Mai 2025 15:28

Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie der Regierung und des Parlaments zur Stärkung des Schutzes der Rechte und Interessen ukrainischer Militärangehöriger sowie zur Verbesserung des militärrechtlichen Systems und der Kontrolle. Laut Angaben auf der offiziellen Webseite der Werchowa Rada wurde Wolodymyr Selenskyjs Initiative unter der Nummer 13266 registriert. In den Mitteilungen wird erwähnt, dass das entsprechende Dokument derzeit vom Parlamentsvorstand erhalten wurde und an Ausschüsse sowie Fachabteilungen zur weiteren Prüfung weitergeleitet wurde. Der Gesetzesentwurf wurde vom Präsidenten als dringlich eingestuft, was auf seine Bedeutung für die aktuelle Phase der nationalen Sicherheits- und Verteidigungspolitik hinweist. Die Einzelheiten des Inhalts des Dokuments bleiben vorerst für die Allgemeinheit verschlossen, da der Text noch nicht offiziell auf der Webseite der Werchowa Rada veröffentlicht wurde. Nach Quellenangaben besteht die Hauptaufgabe darin, eine rechtliche Grundlage für die Schaffung einer unabhängigen oder halb-unabhängigen Institution zu schaffen, die die Rechte der Militärangehörigen schützt, die Einhaltung der Gesetzgebung im Verteidigungsbereich überwacht und bei Konfliktlösungen zwischen Personal und Kommando Unterstützung bietet. Die Einführung der Stelle eines Militär-Ombudsmanns ist ein wichtiger Schritt bei der Reform der Verteidigungsstrukturen in der Ukraine sowie bei der Steigerung der militärischen Disziplin und Transparenz in den Arbeitsprozessen der Streitkräfte. Ein solcher institutioneller Schutz soll Missbräuche verhindern, einen offeneren Dialog zwischen Militär und oberster Führung gewährleisten und als Garantie für die Einhaltung der Rechte jedes Soldaten und Offiziers dienen. Es wird erwartet, dass dieser Gesetzentwurf einen erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung des militärischen Führungssystems haben wird, und seine rasche Verabschiedung wird ein bedeutendes Signal an die ukrainische Gesellschaft und die internationalen Partner sein, dass die Ukraine bestrebt ist, eine offenere und gerechtere militärische Umgebung zu schaffen. Derzeit prüfen Parlamentsausschüsse und Fraktionen die Details des Dokuments, und seine weitere Verfolgung hängt von hohem politischem Willen sowie Unterstützung seitens der Regierungsführung ab.

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