Das ukrainische Außenministerium hat erneut die offensichtliche Untätigkeit der russischen Besatzungskräfte bei der Einhaltung von Versprechungen bezüglich eines „Waffenstillstands“ bestätigt

Chas Pravdy - 08 Mai 2025 14:40

Laut offizieller Information, die Außenminister Andrij Sybiga verkündet hat, hat sich der „große“ Waffenstillstand Moskaus als weiterer Schwindel erwiesen, was durch Fakten von Kämpfen und Zerstörungen an der Front bestätigt wird. Nach den Aufklärungsdaten der ukrainischen militärischen Führung setzen die russischen Truppen ihre groß angelegten Angriffe entlang der gesamten Frontlinie fort, trotz der offiziellen Erklärungen des Kremls über die Einstellung der Feindseligkeiten. „Ich hatte vor Kurzem ein Gespräch mit der Leitung der Streitkräfte der Ukraine, die uns über die außergewöhnliche Lage an der Front informiert hat. Laut ihrer Angaben ist Putins ‚großer Waffenstillstand‘ ein totaler Scherz. Nach den Angaben unserer Militärs haben die Russen seit Mitternacht bis Mittag mehr als 730 Verstöße gegen die Feuerpause begangen sowie 63 Angriffsoperationen durchgeführt. Dabei sind 23 davon noch im Gange. Sie haben ukrainische Positionen mindestens 586 Mal beschossen, davon 464 Mal mit schwerer Artillerie, und haben auch Drohnen für Angriffe eingesetzt, insgesamt 176 Mal. Außerdem wurden 10 Luftangriffe mit 16 gelenkten Bomben registriert“, berichtete der Diplomat in direkter Rede. Der Minister stellte fest, dass alle gesammelten Informationen über russische Beschüsse an die wichtigsten internationalen Partner, insbesondere die Vereinigten Staaten und die Europäische Union, weitergeleitet werden, damit diese über die tatsächliche Situation informiert sind und entsprechend reagieren können. Gleichzeitig bekräftigt die ukrainische Seite ihre Bereitschaft zu maximaler Geduld und Zurückhaltung, betont jedoch gleichzeitig, dass die Ukraine offen für die Möglichkeit eines Friedensabkommens ist, das mindestens 30 Tage dauern soll. Dies ist ein wichtiges Signal für die Bereitschaft zu diplomatischen Verhandlungen, aber auch für die Notwendigkeit klarer Umsetzung seitens Russlands. Vorausgeschickt für diesen Konflikt wurde die Nachricht, dass Russland den Beginn einer sogenannten dreitägigen Waffenruhe ab 00:00 Uhr am 8. Mai erklärt hat, die von Wladimir Putin einseitig initiiert wurde. Dennoch haben die ukrainischen Streitkräfte und Analysten bereits einstimmig bestätigt: Diese Meldung aus Moskau kann kaum als ernsthafte Initiative bezeichnet werden. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten am Morgen des 8. Mai, dass seit Beginn des Tages keine feindlichen Drohnen in der Luft registriert wurden, während der Gegner seine Angriffe mit taktischer Luftwaffe verstärkte. In der Zwischenzeit hat sich die Lage in der Region Charkiw verschärft: Innerhalb weniger Stunden wurden durch russische Angriffe die dritte Zivilistin getötet, die bei einem Drohnenangriff auf ein Auto am Morgen des 8. Mai verletzt wurde. Außerdem starb in der Region Sumsch eine Person, zwei weitere wurden bei russischen Angriffen mit gelenkten Bomben verletzt. Dies zeigt erneut: Während Moskau eine angeblich liberale Waffenruhe verkündet, läuft an der Front und im Hinterland ein richtiger Krieg ohne Regeln und Grenzen weiter. Gerade solche Berichte vom Front zeigen, dass die Idee eines „Waffenstillstands“ seitens Russlands fraglich ist. Das ukrainische Militär und die diplomatischen Vertretungen warnen die Welt: Die Art der Angriffe und das Ausmaß der Zerstörungen beweisen, dass Russland seine Aggression nicht beenden will und taktische Destabilisierung nicht nur an der Front, sondern auch in internationaler Diplomatie unterstützt. Daher ist die Schlussfolgerung gerechtfertigt, dass diese „Initiative“ des Kremls eher versucht, einen Schein von Frieden für den nationalen und internationalen Konsum zu schaffen, während der Krieg tatsächlich mit neuer Kraft und noch mehr Dreistigkeit andauert. In der ukrainischen Gesellschaft und den politischen Kreisen sind viele längst der Meinung, dass die Realität zeigt: Moskau versucht, diese zynische Phase zu nutzen, um Kräfte wiederherzustellen und den Eindruck zu erwecken, dass die Ukraine und die Welt kompromissbereit sind. Doch die täglichen Kämpfe, Zerstörungen und Verluste erinnern jeden daran, dass dieser vermeintliche „Waffenstillstand“ eine reine Mythologie ist, die geschaffen wurde, um Zeit zu gewinnen und neue Möglichkeiten für die Eroberung ukrainischer Gebiete zu finden. Trotz allem bleiben das ukrainische Volk und die Streitkräfte unbeirrbar in ihrer Hingabe, die Unabhängigkeit und Integrität des Landes zu verteidigen, und glauben an ein schnelles und gerechtes Ende des Krieges.

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