Chinesische Streitkräfte werden am 9

Chas Pravdy - 08 Mai 2025 11:36

Mai an der Großen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau teilnehmen, die zum 78. Jahrestag des Sieges über den Faschismus geplant ist. Es handelt sich nicht nur um eine festliche Demonstration – an diesem groß angelegten Ereignis wird eine spezielle Einheit chinesischer Soldaten beteiligt sein, was eine der Hauptmerkmale des traditionellen Militärparades darstellt. Details zur Teilnahme ausländischer Streitkräfte wurden direkt von russischen Beamten bekannt gegeben, darunter auch von Wladimir Putin, der am 8. Mai Verhandlungen im kleinen Kreis mit dem Generalsekretär der KP Chinas, Xi Jinping, eröffnete und zu Ehren dieses Ereignisses eine wichtige Erklärung abgab. Laut Aussage des russischen Führers wird die Teilnahme der chinesischen Kameraden am Paradeaufmarsch eine besondere Bedeutung haben und die größte aller ausländischen Delegationen darstellen. Putin betonte: „Gemeinsam mit unseren chinesischen Freunden stehen wir fest an der Seite der historischen Wahrheit, schützen das Gedächtnis an die heroischen Ereignisse der Vergangenheit und widersetzen uns modernen Manifestationen von Neonazismus und Militarismus.“ Diese Worte tragen derzeit eine tiefsymbolische Botschaft, denn Moskau unterstreicht erneut seine Position bezüglich der historischen Überlegenheit und interpretiert den aktuellen Krieg mit anderen Logiken – als Kampf um Werte und Ideale, die ihrer Meinung nach mit China gemeinsam sind. Der Konflikt hat sich zu einem Ausmaß ausgeweitet, bei dem im Februar 2022 Russland eine umfassende militärische Aggression gegen die Ukraine begann, unter dem Vorwand der „Entmilitarisierung und Entnazifizierung“. Dieser Krieg ist einer der komplexesten und brutalsten in der modernen europäischen Geschichte, er hat Tausende von Opfern und weite Zerstörungen verursacht. Durch Kriegsverbrechen, die russische Truppen in zahlreichen ukrainischen Städten und Dörfern begangen haben, entstand weltweit eine neue, scharfe Kritik an Moskau – der Begriff „Raschismus“, der die Ideologien von Faschismus und Nationalsozialismus vereint, wurde zum Symbol für die gesamte militärische ideologische Ausrichtung der russischen Führung. Zum Tag des Gedenkens und des Sieges über den Faschismus – 8. Mai – wandte sich der ukrainische Präsident Wladimir Zelensky an die internationale Gemeinschaft mit einer Warnung. Er betonte, dass bei der Parade in Moskau trotz aller symbolischen Rituale und Propagandamomente ein „Parade der Angst“ vorbereitet werde: Kolonnen mit Panzern, Massenmärsche und „Käfige der Mörder“. Unter dem Vorwand, den Sieg zu feiern, bereiten sie sich darauf vor, ihre militärische Macht zu demonstrieren. Tatsächlich ist diese Parade jedoch eine Manifestation einer der größten Propagandakampagnen des russischen Regimes. Zelensky hebt hervor: Es ist wichtig, hinter diesem Spektakel die verborgene Illusion von Stärke zu erkennen und den Wunsch, ihre Aggression zu rechtfertigen, anstatt echte Werte und Erinnerungen. Insgesamt trägt die Teilnahme chinesischer Streitkräfte an der Moskauer Parade erheblich zur Verstärkung der Rolle der internationalen Diplomatie bei und zeigt die enge Zusammenarbeit zwischen Moskau und Peking. Beide streben danach, ihre Positionen auf der globalen Bühne zu festigen und suchen gemeinsame ideologische und strategische Orientierungspunkte. Dies unterstreicht erneut, dass in den aktuellen Umständen der historische Kontext des Sieges über den Faschismus eine bedeutende Markierung wird, die sich in eine Erklärung der Solidarität und des gemeinsamen Kampfes gegen die Herausforderungen verwandelt, denen autokratische und autoritäre Regime gegenüberstehen. Gegenwärtig beobachtet die internationale Gemeinschaft die Situation mit Besorgnis, da die Parade am 9. Mai, neben ihrer symbolischen Bedeutung, auch eine Plattform für Demonstrationen militärischer Macht und neue politische Botschaften sein könnte, während der Krieg in der Ukraine andauert und die Welt nach wirksamen Mechanismen sucht, um auf eine weitere Eskalation des Konflikts zu reagieren und diese zu verhindern.

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