Russische Besatzungstruppen haben innerhalb von 24 Stunden das Leben von vier Zivilisten in der Donbass-Region gefordert und weitere zehn verletzt

Diese Mitteilung wurde vom Leiter der regionalen Militärverwaltung, Wadym Fikhaschin, veröffentlicht, der diese Informationen in seinem Telegram-Kanal öffentlich machte und die Ausmaß der Tragödie unterstrich, die seit Beginn der groß angelegten Invasion Russlands in die Ukraine im Gebiet andauert. Laut seinen Angaben haben die russischen Truppen am 6. Mai eine Reihe von Angriffen ausgeführt, die zum Tod und zur Verletzung von Zivilisten in mehreren Siedlungen der Region führten. Insgesamt wurden während des Tages infolge feindlicher Angriffe die Einwohner der Städte Kramatorsk, Poltavka, Yablunivka und Sofijiwka verletzt. In Kramatorsk, einer der größten und strategisch wichtigen Städte der Region, blieb die Spannung hoch: Der Feind hat erneut Angriffe verübt, bei denen eine Person ums Leben kam, zwei weitere verletzt wurden. Leider sind dies nur einige der tragischen Folgen des Krieges, der bereits seit über einem Jahr andauert und fast täglich Menschenschicksale fordert. Die Gesamtschäden unter der Zivilbevölkerung in der Donbass-Region während der gesamten Dauer der groß angelegten Aggression Russlands nähren sich 11.000 Personen: Nach offiziellen Angaben sind seit Beginn des Krieges mindestens 3.196 Zivilisten ums Leben gekommen, außerdem wurden über 7.065 mit unterschiedlicher Schwere verletzt. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Zahlen keine Opfer in den besetzten Gebieten und bei den Kämpfen in Mariupol und Wolnowacha umfassen, wo die Verluste und Zerstörungen noch größer sind. Die Hintergründe der Ereignisse am 6. Mai geben einen zusätzlichen Einblick in die Lage an der Front in der Region. Am Morgen griffen die russischen Truppen die Stadt Kramatorsk siebenmal hintereinander an, verursachten Zerstörungen und lösten Panik unter der lokalen Bevölkerung aus. Bei diesen Angriffen kam eine Person ums Leben, zwei weitere wurden mit unterschiedlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Diese Ereignisse bestätigen erneut, dass Donezk eines der heißesten Frontabschnitte in der Ukraine bleibt, auf denen jeden Tag neue Verluste und Zerstörungen eintreten. Ukraine und ihre Gemeinden befinden sich weiterhin in einem Zustand ständiger Anspannung und im Kampf für ihre Unabhängigkeit und Sicherheit. Die lokale Regierung ruft die Einwohner auf, vorsichtig zu sein, Sicherheitsregeln einzuhalten und sich der ständigen Gefahr bewusst zu bleiben, die durch die aktiven Kampfhandlungen russischer Streitkräfte über der Region schwebt. Die Tragödie in Donezk ist ein weiteres eindrucksvolles Beispiel dafür, dass der Krieg zahlreiche Leben gekostet hat und das Schicksal der Menschen zerbricht, und erinnert an die Notwendigkeit umfassender Unterstützung sowie an den Kampf um die Rückkehr zu Frieden und Stabilität in der Ukraine.