Laut einer neuen Umfrage, die vom Kyiv International Sociology Institute (KMIS) durchgeführt wurde, sind fast die Hälfte der Ukrainier mit einer positiven Einstellung zur Unterzeichnung des Vertrags über die Erschließung von Bodenschätzen mit den Vereinigten Staaten von Amerika
Konkret äußern 47 % der Bürger des Landes vor allem positive Erwartungen hinsichtlich dieses Abkommens, was auf ein wachsendes Vertrauen und Optimismus bezüglich der Zusammenarbeit im Ressourcenbereich mit einem der mächtigsten Weltstaaten hinweist. Laut den Anfang Mai veröffentlichten Daten überwiegt die Zahl derjenigen, die die zukünftige Entwicklung im Lichte vorteilhafter Perspektiven für die Ukraine sehen, gegenüber denen, die auf ungünstige Folgen hoffen. So haben 22 % der Befragten vor allem eine negative Haltung gegenüber der Unterzeichnung des Abkommens, aus Sorge um potenzielle Risiken für Wirtschaft und Souveränität. Weitere 19 % der Befragten gaben an, dass dieses Abkommen die Lage in der Ukraine nicht verändern wird. Gleichzeitig fiel es 12 % der Ukrainier schwer, eine Meinung zu bilden, was eine gewisse Unklarheit oder unzureichende Informationen über die Folgen dieser Zusammenarbeit unterstreicht. Wenn man alle Antworten zusammenfasst, ergibt sich eine positive Bilanz von +25 %, also ein positives Saldo. Das bedeutet, dass derzeit die Mehrheit der Ukrainer die unterzeichnete Vereinbarung so wahrnimmt, dass ihre potenziellen Vorteile die möglichen Risiken überwiegen. Besonders interessant ist die regionale Dynamik: Im Osten und Westen des Landes ist das Niveau der positiven Stimmung etwas niedriger als in den zentralen Regionen, doch auch dort bleiben die Anteile derjenigen, die negative Folgen erwarten, unter einem Viertel der Befragten. In allen Regionen bleibt das Eindrucks- und Erwartungsbild insgesamt positiv, was auf ein stabiles Vertrauen in die Regierungspolitik in dieser Frage hinweist, trotz lokaler Unterschiede. Was die Methodik der Untersuchung betrifft, so wurde die Umfrage telefonisch vom 2. Mai bei erwachsenen Einwohnern der Ukraine durchgeführt, die auf den von der Regierung kontrollierten Gebieten wohnen. Es ist wichtig zu betonen, dass Fragen zur Wahrnehmung dieses Abkommens durch spezielle Fragen zu erwarteten Folgen ergänzt wurden, was eine objektivere Analyse der öffentlichen Meinung ermöglicht. Bis zum 6. Mai wurden bereits 561 Personen befragt, deren Daten eine ziemlich zuverlässige Grundlage für erste Schlussfolgerungen bilden, wobei die statistische Fehlermarge bei 5,4 % und der Design-Effekt bei 1,3 % liegen. Nach der Erfahrung des KMIS ist die Umfragestrategie auf die Verlängerung bis Mitte Mai 2025 ausgelegt, um die erzielten Ergebnisse zu präzisieren und zu bestätigen. Der Vorgeschicht dieses Prozesses umfasst die Unterzeichnung eines Abkommens am 1. Mai durch die ukrainische Wirtschaftsministerin Julia Sviridenko und den amerikanischen Finanzminister zur gemeinsamen Erforschung mineralischer Ressourcen. Am nächsten Tag, dem 2. Mai, legte die ukrainische Regierung einen Gesetzentwurf zur Ratifizierung des Vertrags mit den USA im Verfassungsgericht vor, welcher die Einrichtung eines Investitionsfonds zur Wiederherstellung des Landes vorsieht. Am selben Tag äußerte der Ministerpräsident Denys Shmyhal die Zuversicht, dass die Abgeordneten dieses Abkommen bis zum 8. Mai unterstützen würden, was ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der strategischen Vereinbarungen mit den USA ist. Für ein tieferes Verständnis der Situation lohnt es sich, die Analyse „Rohstoffe gegen Waffen: Was im Abkommen zwischen der Ukraine und den USA enthalten ist und welche Risiken bleiben“ zu lesen. Dies hilft, die Ressourcen und Kooperationsmechanismen des Dokuments besser zu verstehen und zu erkennen, wie diese Strategie die weitere Entwicklung im Land beeinflussen könnte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die ukrainische Bürgerschaft derzeit eine ziemlich positive Haltung gegenüber den Perspektiven der Zusammenarbeit mit den USA im Bereich der Bodenschätze zeigt, allerdings bleibt eine gewisse Vorsicht gegenüber potenziellen Risiken bestehen. Entscheidend werden die nächsten Gesetzgebungsmaßnahmen und die weitere Information der Öffentlichkeit sein, um ein vollständiges Bild dieses wichtigen Abkommens zu formen.