In der Region Charkiw ereignete sich ein tragischer Vorfall, der erneut an die Gefahr erinnert, die in den befreiten Gebieten der Ukraine besteht

Chas Pravdy - 07 Mai 2025 10:28

In der Stadt Izium, die nach mehreren Monaten Besatzung unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte geblieben ist, stießen Anwohner auf eine gefährliche Munition, die fatale Folgen hatte. Nach Angaben der Polizei der Region Charkiw ereignete sich der Vorfall bereits letzten Montag, als drei Männer die Umgebung der Stadt erkundeten und auf eine Minenart POМ-2 stießen, die noch von den Besatzungstruppen der Russischen Föderation während der vorübergehenden Besetzung zurückgelassen wurde. Laut offiziellen Informationen, die im Telegram-Kanal der Polizei der Region Charkiw veröffentlicht wurden, hatten drei Einheimische beschlossen, ein Stück Land in der Nähe ihrer Häuser zu erforschen, als sie plötzlich auf unbekannte Gegenstände aufmerksam wurden, die wie Munition aussahen. Sie fanden eine Mine, die wahrscheinlich aus der Zeit der aktiven Kämpfe und der Besetzung von Izium und den umliegenden Gebieten durch das faschistische Militär zurückblieb. Wenige Minuten nach der Entdeckung kam es zu einer Explosion – die Munition detonierte, was zur Tragödie führte. Wie die Polizei berichtete, starben infolge der Explosion zwei jüngere Männer im Alter von 28 und 40 Jahren, ein weiterer, 30 Jahre alt und Einwohner der Stadt, erlitt schwere Verletzungen und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Leider bestätigten die Ärzte den Tod der beiden Männer durch die erlittenen Verletzungen. Die Einsatzkräfte arbeiten derzeit vor Ort, um alle Umstände des Vorfalls aufzuklären und weitere ähnliche Unglücke in Zukunft zu verhindern. Die lokale Polizei betont: Nach der Rückeroberung sollten Anwohner, die auf den befreiten Gebieten arbeiten, besonders vorsichtig sein, wenn sie verdächtige Gegenstände finden. Explosive Objekte, einschließlich Minen oder unbekannter metallischer Gegenstände, dürfen auf keinen Fall berührt, bewegt oder selbst zerlegt werden – dies kann irreversible Folgen haben. Die Behörden raten, in solchen Fällen den Fundort abzusperren und sofort Fachleute unter der Notrufnummer 102 oder der Feuerwehr unter 101 zu informieren. Solche Maßnahmen helfen, weitere Tragödien zu verhindern und gefährliche Gegenstände so schnell wie möglich zu entschärfen, was in solchen Situationen lebenswichtig ist. Die offizielle Regierung und die Strafverfolgungsbehörden betonen erneut die Bedeutung von Vorsicht und bewusstem Umgang mit gefährlichen Funden in den befreiten Gebieten. Das Militär und die Rettungskräfte arbeiten rund um die Uhr, um die umliegenden Gebiete zu untersuchen und die Sicherheit zu gewährleisten. Dennoch ist menschliche Vorsicht der Schlüssel zur Verhinderung von Tragödien. Die ukrainische Gesellschaft ruft jeden auf, verantwortungsbewusst zu handeln und sich keiner Gefahr auszusetzen, insbesondere an Orten, an denen Munition häufig entdeckt wird, da diese Objekte auch Jahre nach ihrer Ablage wieder explodieren können.

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