Die russischen Behörden melden einen neuen Drohnenangriff auf Moskau, der in der Nacht vom 6

Chas Pravdy - 07 Mai 2025 01:34

auf den 7. Mai stattfand und eine breite Resonanz auslöste. Dies bestätigt die Tendenz zu aktiven nächtlichen Beschuss- und Sabotageakten in der russischen Hauptstadt. Laut offiziellen Angaben hat das russische Verteidigungsministerium angeblich sieben Drohnen abgeschossen, die in Richtung Moskau flogen. Zudem wurde der Flughafen Scheremetjewo, im Nordwesten der Stadt gelegen, für den Flugverkehr gesperrt, was erneut die zunehmende Spannung und Sicherheitsprobleme in der Region unterstreicht. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin bestätigte in seinen Beiträgen in sozialen Netzwerken die Zerstörung von sieben Drohnen durch die Luftabwehr des Verteidigungsministeriums. Seinen Worten zufolge arbeiten Spezialisten der Notdienste vor Ort an den Trümmerstellen, um den Umfang der Schäden zu klären und mögliche Opfer zu suchen. „Die Luftabwehr hat sieben Drohnen, die auf unsere Stadt zuflogen, abgeschossen. Die Trümmer und Schäden werden derzeit von Fachleuten untersucht. Bisher gibt es keine Daten zu Verletzten“, stellte der Beamte fest. Laut der „Russischen BBC Service“ berichten Augenzeugen aus den Bezirken im Westen der Moskauer Region, insbesondere aus Kubinka, von mehreren Drohnen, die geflogen sind, sowie von Schüssen aus Scharfschützenwaffen gegen diese durch Luftabwehrmittel. Diese Berichte werden durch andere Quellen über themenbezogene Telegram-Kanäle bestätigt, die schnell Fotos und Videos von den Einsatzorten verbreiten. Am Abend des 7. Mai präzisierte Sobjanin in mehreren Social-Manguage-Beiträgen, dass bereits acht Drohnen über Moskau abgeschossen wurden. Was die Folgen betrifft, schweigen offizielle Stellen und lokale Dienste über Details zu den Zerstörungen und möglichen Opfern. Es gibt jedoch Berichte, dass Trümmer einiger Drohnen in der Nähe von Mehrfamilienhäusern gefallen sind, was Befürchtungen hinsichtlich möglicher Schäden an Infrastruktur oder Wohngebäuden aufwirft. Die russische Luftfahrtbehörde vermeldete, dass der Flughafen Scheremetjewo seit Mitternacht für Fluggesellschaften geschlossen ist, der sich nördlich von Moskau befindet. Dies ist eine weitere Maßnahme im Rahmen der Einschränkungen im städtischen Luftverkehr, die bereits mehrere Tage wegen der intensiven Kampagne von Drohnenangriffen in Kraft sind. Vorgeschichte dieses Vorfalls zeigt, dass verschiedene russische Städte, darunter Moskau, in letzter Zeit mehrfach Ziel von Drohnenaktionen geworden sind. In der Nacht zum 7. Mai berichteten russische Informationsquellen von mindestens 19 zerstörten Drohnen in verschiedenen Stadtteilen und benachbarten Regionen. Eine dieser Drohnen soll in der Nähe eines Mehrfamilienhauses abgestürzt sein, was Panik und Angst bei den Bewohnern auslöste. Früher führten ähnliche Angriffe zu Betriebsausfällen von Flughäfen, wobei einige Drohnen in der Luft zerstört wurden oder durch Luftabwehrsysteme außer Gefecht gesetzt wurden. Dieser Vorfall ist ein weiteres Zeichen für die zunehmende Spannungen zwischen Kiew und Moskau sowie eine Herausforderung für das russische Sicherheitsystem, das derzeit versucht, den immer wiederkehrenden Angriffen von tödlichen Drohnen standzuhalten. Die zunehmende Frequenz solcher Aktionen wirft Fragen zur Verteidigungsfähigkeit Russlands auf und erhöht die Unsicherheit über den zukünftigen Konfliktverlauf. Experten weisen zudem darauf hin, dass solche Angriffe in kritischen Zeiten für Moskau und die Regionen auftreten, wenn die Spannungen im Konflikt in der Ukraine weiter steigen. Das könnte ein Signal an die russische Führung sein, dass ihre regionalen und internationalen Gegner im Luftraum aktiver geworden sind. Somit bleibt die Lage mit den Drohnenangriffen angespannt. Die offizielle Moskauer Seite bestätigt die Aktivierung der Luftabwehr und die Schließung wichtiger Flughäfen, was zusätzliche Probleme für die zivile Luftfahrt und die Bewohner der Stadt schafft. Gleichzeitig sorgen Berichte über Schäden und mögliche Opfer für Besorgnis in der Bevölkerung, während Experten zu verstärkten Maßnahmen im Bereich Cyber- und Sabotageabwehr aufrufen. Wie sich die Lage weiterentwickeln wird, bleibt ungewiss, doch es ist offensichtlich, dass Moskau weiterhin im Fokus steht, da die Gefahr neuer Angriffe besteht. Die Stadt bereitet sich auf mögliche Eskalationen vor, um auf zukünftige Szenarien bestmöglich reagieren zu können.

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