Die Europäische Union bereitet aktiv den 17

Chas Pravdy - 07 Mai 2025 22:41

Sanktionspaket vor, das gegen Russland gerichtet ist und als Reaktion auf dessen aggressive Handlungen in der Ukraine sowie Verstöße gegen internationale Normen ausgelegt ist. Laut öffentlich zugänglichen Quellen, insbesondere der Agentur Reuters, diskutieren europäische Diplomaten und Analysten bereits jetzt die Kernelemente der zukünftigen Eingrenzungsmaßnahmen, insbesondere jene im Zusammenhang mit dem Einsatz chemischer Waffen sowie allgemeineren Aspekten der Gegenwehr gegen hybride Bedrohungen. Am Mittwoch haben Vertreter der Europäischen Union eine intensive Diskussion über das 17. Sanktionspaket begonnen, das sich voraussichtlich nicht nur auf die russische Militärmaschinerie, sondern auch auf das sogenannte „Schattenflotten“ Moskaus konzentrieren soll — Strukturen, die militärische sowie logistische Operationen abseits der gewöhnlichen Seerrouten durchführen und diese Flotte unter dem Deckmantel wirtschaftlicher und kommerzieller Interessen kontrollieren. Im Rahmen dieser Diskussion wird aktiv eine konkrete Liste von 15 juristischen und natürlichen Personen erörtert, die nach Verdacht europäischer Geheimdienste und internationaler Ermittler an der Anwendung chemischer Waffen in der Ukraine beteiligt sein sollen. Laut Reuters könnten zu den potenziellen neuen Einschränkungen 25 weitere Personen zählen, die mit Menschenrechtsverletzungen in Verbindung stehen oder im Kontext der russischen Aggression Verbrechen begangen haben. Als mögliche Zielobjekte wird auch die russische Ölproduktionsgesellschaft „Surgutneftegas“ genannt, die bereits im Januar dieses Jahres durch die USA im Rahmen einer globalen Kampagne gegen die russische Energiewirtschaft auf Sanktionslisten gesetzt wurde. Die EU schlägt vor, diese Firma ebenfalls auf die Sanktionsliste zu setzen, um die Handelsbeschränkungen zu verstärken und die Möglichkeiten Russlands, militärische Operationen durch Öl-Exporte zu finanzieren, zu erschweren. Laut zuvor veröffentlichten Informationen erfolgt die Vorbereitungen für das 17. Sanktionspaket in enger Koordination mit den Vereinigten Staaten. Das Hauptziel besteht darin, gezielte Maßnahmen zur Einschränkung russischer Ressourcen zu treffen und ihre militärischen sowie wirtschaftlichen Möglichkeiten zu erschweren. Es wird erwartet, dass die EU-Außenminister dieses Paket in der für Mai 2025 geplanten Sitzung des Europäischen Rates genehmigen. Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian betonte die Bedeutung dieser synchronisierten Vorgehensweise mit den USA, indem er hervorhob, dass die europäischen Länder eine einheitliche starke Position formulieren und rechtzeitig neue Sanktionen verhängen wollen, um Druck auf Moskau auszuüben. Dieser Schritt ist Teil einer breiten strategischen Linie der Europäischen Union zur Unterstützung der Ukraine, zur Bekämpfung russischer Aggression sowie zur Verhinderung hybrider Angriffe, darunter der Einsatz chemischer Waffen im Konflikt. Der Prozess der Ausarbeitung des neuen Sanktionspakets läuft somit weiter, und die Umsetzung soll ein weiterer Schritt in den internationalen Bemühungen sein, den russischen Einfluss sowie mögliche Einsatzmassenvernichtungswaffen in der Ukraine einzuschränken. Es ist offensichtlich, dass die Europäische Union eine abgestimmte Vorgehensweise mit transatlantischen Partnern anstrebt und die Maßnahmen an den aktuellen Herausforderungen ausrichtet — um Einigkeit zu bewahren und die Wirkmächtigkeit ihrer Politik gegenüber Moskau zu stärken.

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