Am Vatikan hat der lang erwartete Prozess der Wahl eines neuen Papstes begonnen
Am Mittwoch, den 7. Mai, hat auf dem Gelände des Heiligen Stuhls offiziell der lange und gespannte Wahlprozess eines neuen geistlichen Führers der katholischen Kirche — die Konklave — begonnen. Diese feierliche Veranstaltung, die für die weltweite religiöse Gemeinschaft und die internationale Politik von entscheidender Bedeutung ist, findet hinter verschlossenen Türen statt, unter strenger Geheimhaltung und nach traditionellen Regeln. Laut der Nachrichtenagentur CNN haben die Kardinäle am ersten Tag des Konklaves den feierlichen Eid geleistet, danach hat der Meister der Papstliturgien, Vater Ravelli, die traditionelle Phrase „extra omnes“ — das heißt „alle hinausstossen“ — ausgesprochen. Das bedeutet, dass in diesem Moment alle aus dem Raum entfernt wurden, die nicht unmittelbar an der Abstimmung beteiligt sind. Dieses Verfahren ist seit langem verpflichtend und symbolisiert den Beginn des geheimen Teils der Papstwahl. Nach dem Verlassen des Raumes auf dem Petersplatz wurde die Phase der geheimen Abstimmung der Kardinäle eingeleitet. Nach Tradition wird das Ergebnis dieses Prozesses durch das Aufsteigen weißen Rauchs bekanntgegeben, der aus dem Schacht der Sixtinischen Kapelle aufsteigt. Weißer Rauch zeigt an, dass ein neuer Oberhaupt der Kirche gewählt wurde. Bei schwarzem Rauch wird die Abstimmung fortgesetzt, und der Vorgang wird noch mehrere Tage andauern, bis ein Kandidat die erforderliche Unterstützung erhält. Es ist erwähnenswert, dass historisch noch kein Papst am ersten Tag des Konklaves gewählt wurde. Daher besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass der Prozess der Bestätigung des neuen Papstes mehrere Tage, ja sogar Wochen dauern wird. Um der 267. Papst des Römischen Stuhls zu werden, muss einer der Kardinäle mindestens zwei Drittel der Stimmen erhalten — das ist die höchste und schwierigste Fraktion der Unterstützung. Das Datum dieses Jahreskonklaves wurde während einer geschlossenen Kardinalsratssitzung im Vatikan vereinbart, die nach dem tragischen Tod des vorherigen Papsts Franziskus am 26. April stattfand. Genau diese Veranstaltung ist eine Antwort auf die Notwendigkeit, die geistliche Führung innerhalb der Leitung der katholischen Kirche weltweit zu erneuern. Wir empfehlen auch, die analytischen Materialien zur Rolle des neuen Papstes in der modernen Ukraine zu studieren. Insbesondere, ob der gewählte Kandidat fähig sein wird, die freundschaftlichen und partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Vatikan und Ukraine zu stärken, sowie wer die größten Chancen hat, der nächste Pontifex zu werden, unter Berücksichtigung der inneren Situation und globalen religiösen Tendenzen.