Russische Truppen haben erneut einen Angriff auf die Dnipropetrowsk-Region durchgeführt, bei dem sie Drohnen und Artillerieeinrichtungen eingesetzt haben, was erheblichen Schaden an Infrastruktur, Industrieanlagen und Wohnhäusern verursacht hat

Chas Pravdy - 06 Mai 2025 07:22

Laut Sergii Lysak, dem Leiter der Regionalverwaltung Dnipropetrowsk, umfassen die nächtlichen Angriffe der Besatzer mehrere Bezirke der Region und erinnern erneut an die zerstörerische Kraft des Krieges für die Zivilbevölkerung und die lokale Infrastruktur. Laut offiziellen Angaben setzten die russischen Streitkräfte in der Nacht Kamikaze-Drohnen sowie Artillerie ein, um Objekte in verschiedenen Ortschaften der Region zu treffen. Bei diesem Angriff wurden mehrere zivile und industrielle Objekte beschädigt, darunter auch ein Betrieb in der Gemeinde Ilarionivka. Die genauen Zeitpunkte und das Ausmaß der Zerstörungen werden noch ermittelt, jedoch ist bereits bekannt, dass keine Zivilpersonen zu Schaden gekommen sind. Besonders angespannt war die Nacht in der Gemeinde Novopavlivka im Switlodarsk-Raion, wo die Russen mit Drohnen zuschlugen. Laut Sergii Lysak wurden bei den nächtlichen Angriffen Infrastruktur und Wohnsektoren beschädigt. Insbesondere wurde ein gezielter Angriff auf einen Betrieb in der Gemeinde Ilarionivka verzeichnet. Fachleute arbeiten derzeit an der Klärung aller Umstände und untersuchen die Folgen. Darüber hinaus wurden die Militärbesatzer auch im Ort Mirivske im Nikopol-Raion angegriffen, wo mit Artillerie die Gemeinde beschossen wurde. Am Morgen wurden zudem Drohnenangriffe auf das Gebiet von Marganets ausgeführt – es gab keine ernsthaften Verletzten. Der Gouverneur versicherte, dass alle Dienste im Bereitschaftsmodus sind und schnell auf alle Notfallsituationen reagieren. Die Region ist weiterhin unter Luftalarm, es wird empfohlen, Schutzräume nicht zu verlassen und sich in sicheren Orten aufzuhalten. Sergii Lysak rief die Einwohner dazu auf, Ruhe zu bewahren und die Sicherheitsanweisungen zu befolgen, da die Lage angespannt bleibt und die Gefahr neuer Angriffe bestehen bleibt. Dies unterstreicht erneut die Schwierigkeit und die Gefahr des aktuellen Kriegszustands im Osten der Ukraine, wo die Zivilbevölkerung weiterhin die Folgen der Aggression Russlands spürt.

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