Russische Invasoren haben erneut einen groß angelegten Raketenangriff auf Charkiw durchgeführt und mehr als zwanzig unbemannte Luftfahrzeuge des Typs „Geran-2“ auf die Stadt abgefeuert
Dieser nächtliche Angriff brachte Zerstörung, Tränen und Angst für die Bewohner einer der größten und am stärksten industrialisierten Städte der Ukraine. Laut Angaben des Leiters der regionalen Militärverwaltung von Charkiw, Oleg Synjehubow, haben die Streitkräfte des Aggressors Angriffe in vier Stadtbezirken ausgeführt — im Scherchenkowski-, Kiew-, Industrie- und Kholodnogirskij-Bezirk. Insgesamt waren etwa zwanzig Drohnen und Raketen im Einsatz, von denen die meisten auf Industrie- und Wohngebäude gerichtet waren. Die Invasoren versuchen offensichtlich, die Einwohner einzuschüchtern und die kritische Infrastruktur der Stadt zu zerstören, die bereits unter dem Druck des Feindes leidet. Die größten Zerstörungen wurden auf dem Markt „Barabashowo“ verzeichnet — einem Symbol Charkiw und seinem wichtigsten Handelszentrum. Laut Synjehubow löste die Attacke dort ein Großfeuer aus. Die Flammen griffen auf etwa zwanzig Handelsstände über, weitere nahezu hundert wurden schwer beschädigt. Zudem wurden mehrstöckige Wohngebäude und geparkte Autos getroffen, die sich im Kampfgebiet befinden. Glücklicherweise wurden bei den Angriffen einige Menschen verletzt — derzeit sind 11 Personen verletzt gemeldet. Die Menschen erlitten leichte Verletzungen und werden bereits medizinisch versorgt. Es ist wichtig zu bemerken, dass diese Angriffe viele Charkower in einen Zustand nervlicher Anspannung versetzen, da die Angriffe zunehmend häufiger und intensiver werden. Über die Intensität der Angriffe berichtet der Staatliche Katastrophenschutzdienst. Insgesamt setzten die Invasoren in dieser Region 8 ballistische Raketen, 7 FPV-Drohnen und 20 „Geran-2“-Drohnen ein. Leider sind die Angriffe auf Charkiw nur ein Teil der systematischen Aktionen des Feindes an den südöstlichen Grenzen der Ukraine, die seit Beginn des langen Krieges zunehmen. Insgesamt wurden vom Abend des 6. Mai bis zum Morgen des 7. Mai in der Charkiw-Region heftige Schläge verzeichnet. Im Isjum-Distrikt wurden 14 private Wohnhäuser zerstört, im Kupjansky-Distrikt zwei private Häuser, ein Lagergebäude sowie zwei Autos, und im Charkiw-Distrikt weitere acht private Häuser sowie eine Feuerwehrstation, die die Ruhe der Stadt bewacht. Die Folgen der wiederholten Angriffe erinnern an die Ernsthaftigkeit der Bedrohung und die Notwendigkeit ständiger Luftalarm- und Mobilisationsmaßnahmen. Ausgangspunkt dieser Ereignisse war ein nächtlicher Angriff am 6. Mai, bei dem russische Truppen Drohnen für Angriffe in Charkiw einsetzten. Innerhalb von zwei Stunden war der Himmel über der Stadt mit Lichter gespickt — es wurden mindestens 20 Einschläge in verschiedenen Bezirken registriert. Glücklicherweise wurden bei diesem Angriff nur wenige Menschen verletzt — alle wurden bereits in medizinische Einrichtungen gebracht, und ihr Leben ist derzeit nicht gefährdet. Dennoch bezeugen menschliche Verluste und Zerstörungen deutlich die gezielten Aktionen des Feindes, der darauf abzielt, die Lebensfähigkeit und Stabilität Charkiw zu unterminieren. Dieses neue Kapitel militärischer Aktionen unterstreicht erneut den chronischen Zustand der Gefahr für die Stadt, die bereits an regelmäßige Angriffe und Zerstörung gewöhnt ist. Die Bürger und das Militär fühlen die Notwendigkeit, die Kampfbereitschaft aufrechtzuerhalten und einander in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Während die Lage angespannt bleibt, arbeiten die ukrainischen Behörden und Zivilcchutzbehörden weiter an der Wiederherstellung der beschädigten Infrastruktur und an der Abwehr neuer Angriffe, um Sicherheit und Stabilität in der Region zu gewährleisten.