In Житомир sind neue Informationen über einen Sicherheitsleck im territorialen Zusammenstellungs- und Sozialstützpunkt (TЗК und SP) aufgetaucht

Chas Pravdy - 06 Mai 2025 12:41

Im Internet wird aktiv eine Videoaufnahme einer Dienstbesprechung verbreitet, in der die Mobilisierungsfrage diskutiert wird. Die Situation hat bereits breite Resonanz gefunden und löst heftige Diskussionen in der Öffentlichkeit sowie bei offiziellen Vertretern aus. Ein bedeutender Punkt ist, dass die Videoaufnahme direkt aus offiziellen Quellen öffentlich zugänglich wurde – nämlich über die Facebook-Seite des Житомир TЗК. Dort reagierten die Vertreter des Zentrums sofort auf die Situation und bezeichneten sie als „Hackerangriff“, versichernd, dass sie alles getan haben, um die Sicherheit ihrer Informationssysteme zu gewährleisten, im Rahmen der geltenden ukrainischen Gesetzgebung. Sie betonten, dass die Veröffentlichung dieses Videos eine gezielte Cyberattacke sei, die darauf abziele, die Aktivitäten des Zentrums zu diskreditieren und die Situation rund um die Mobilisierung zu destabilisieren. Das Житомир TЗК erklärte offiziell, dass die Täter genau Cyberaktivitäten eingesetzt haben: Bei einem Hackerangriff wurde das System gehackt, und im Netzwerk erschien eine Videoaufnahme einer Dienstbesprechung, in der Fragen der Mobilisierungsaufgaben behandelt wurden. Das Dokument offenbart die internen Abläufe des Zentrums und zeigt, wie die Mobilisierungsrate von 60 % geplant ist. Das Video legt klar die Ziele fest – beispielsweise die aktive Suche nach Männern mit registrierten Waffen sowie jenen, die 2008 geboren sind und der Einberufung unterliegen. Im Video wird auch das Thema der Einbindung von Studierenden behandelt, die studieren und keine offizielle Fristverlängerung haben oder bereits vom Studium ausgeschlossen werden. Bei der Besprechung geben Offiziere konkrete Empfehlungen zur Suche nach Kandidaten für die Reserve und Mobilisierungsmaßnahmen, einschließlich der Meldesysteme für die Bevölkerung. Den Teilnehmern wurde geraten, potenzielle Mobilisierte unter aktiven Waffenbesitzern zu suchen, mit der zusätzlichen Anweisung, besonders Citizens mit bereits bekannten Statusen anhand ihrer Anmelde- und Fristverlängerungsdaten zu überwachen. Das zivile Militärzentrum in Житомир betonte in seinem offiziellen Kommentar, dass die Handlungen der Täter völlig gezielt sind und darauf abzielen, Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Arbeit des Zentrums zu säen sowie dessen Ansehen in der Gesellschaft in Frage zu stellen. Es wurde hervorgehoben: „Die Täter setzen nicht nur Cyberangriffe, sondern auch Informationsmanipulationen ein, um Chaos zu stiften und die Situation rund um die Mobilisierungsprozesse zu destabilisieren.“ Die Vertreter des Zentrums versicherten, dass alle Maßnahmen im Einklang mit der Gesetzgebung erfolgen und dass alle Dienste bereits an der Wiederherstellung der Informationssicherheit und des Schutzes der Systeme vor weiteren Angriffen arbeiten. Laut Angaben der Leitung des TЗК und SP wurde das betroffene System bereits gemeinsam mit Cybersecurity-Experten unter Kontrolle gebracht, und eine Untersuchung des Vorfalls ist im Gange. Es wird betont, dass die verantwortlichen Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden bereits alle notwendigen Schritte unternommen haben, um die Folgen des Cyberangriffs zu beheben und ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern. Insgesamt ist diese Situation ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig es heute ist, die Sicherheit der Informationssysteme der Regierung und militärischer Strukturen zu gewährleisten, vor allem in Zeiten ständiger äußerer und innerer Herausforderungen. Die Öffentlichkeit und Vertreter der Behörden rufen zur Vorsicht bei der Informationsüberprüfung auf, da Eingriffe in interne Prozesse negative Auswirkungen auf die Moral und das Vertrauen der Menschen in das Verteidigungssystem der Ukraine haben können. Solange eine dienstliche Überprüfung läuft, fordern offizielle Stellen die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu geraten, und betonen, dass die Aktivitäten der territorialen Zusammenstellungszentren vollständig im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen des Landes stehen. Gleichzeitig heben Cybersecurity-Experten hervor, dass es nun entscheidend ist, den Schutz der Informationssysteme zu stärken und alle erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Angriffe der Täter zu ergreifen.

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