Friedrich Merz ist offiziell der neue Bundeskanzler Deutschlands geworden – der bekannte Politiker legte den Amtseid ab und leitete damit ein neues Kapitel in der Führung der Bundesrepublik ein

Chas Pravdy - 06 Mai 2025 17:30

Die Zeremonie fand im berühmten Großen Saal des Palace of Versailles statt – der offiziellen Residenz des Bundespräsidenten des Landes, wo er sich als neuer Regierungschef mit seiner Unterschrift symbolisch in seine Rolle als Kanzler einweihte. Die Zeremonie verlief in einer herzlichen und gleichzeitig formellen Atmosphäre. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwähnte bei seiner Ansprache an Merz scherzhaft, dass dieser „mit kleinem Verspätung“ eingetroffen sei, was darauf hindeutete, dass seine Nominierung erst beim zweiten Anlauf genehmigt wurde. Diese Aussage rief bei den Anwesenden ein freundliches Lächeln hervor und verlieh der Ernsthaftigkeit einen menschlichen Ton. Am Ende der Zeremonie überreichte der Präsident dem neuen Kanzler ein Dokument mit offiziellem Unterzeichnungsstempel und sagte: „Herr Kanzler, im Namen der Bundesrepublik Deutschland ernenne ich Herrn Friedrich Merz zum Bundeskanzler.“ In Kürze sollen im gleichen Residenzgebäude die feierlichen Eiden der Mitglieder der neuen Merz-Regierung vollzogen werden. Dies wird ein bedeutender Schritt bei der Bildung des neuen Regierungsteams sein, das die zukünftige Kursrichtung des Landes in den kommenden Jahren bestimmen wird. Einen wichtigen Meilenstein stellte auch die endgültige Bestätigung Merz’ im Amt des Kanzlers durch das Parlament dar. Am 6. Mai stimmten bei der zweiten Abstimmung im Bundestag 325 von 328 Abgeordneten für seine Nominierung, was einen beispiellosen Fall in der deutschen politischen Praxis darstellt. Beim ersten Wahlversuch war die Ernennung gescheitert, weil es an den erforderlichen Stimmen fehlte – damals waren es sechs Stimmen, die fehlten, um die Entscheidung zu treffen. Dennoch unterstützten Abgeordnete insbesondere aus der Christlich Demokratischen Union (CDU) und der Sozialdemokratischen Partei (SPD) die Kandidatur Merz’, was ein Zeichen hoher Aufmerksamkeit für die Bildung einer neuen Regierung ist. Insgesamt sind 328 Abgeordnete im Parlament vertreten, die aus den beiden führenden politischen Kräften – CDU und SPD – stammen. Dies gewährleistet die notwendige Unterstützung für die Ernennung Merz’ zum Kanzler. Es ist ein bedeutender Schritt in der politischen Geschichte des Landes, der die zukünftige Innen- und Außenpolitik Deutschlands in den kommenden Monaten maßgeblich prägen wird. Im Kontext der Entwicklungen und der neuen Regierung darf auch die Frage der Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine nicht unbeachtet bleiben – schließlich hat die neue Regierung und ihr politischer Kurs einen bedeutenden Einfluss sowohl auf die regionale Stabilität als auch auf die Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen äußere Herausforderungen. Die Details zu diesem Thema, insbesondere im Hinblick auf die politische Richtung und die zukünftigen Prioritäten des neuen Kanzlers, versprechen, Gegenstand intensiver Diskussionen sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene zu werden.

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