Explosionen und Spannungen haben erneut die Nordgrenze zwischen Indien und Pakistan erfasst

Nach Angaben offizieller Quellen hat die indische Regierung am Montag eine neue Eskalation des Konflikts provoziert, indem sie einen Raketenangriff auf Ziele im pakistanischen Staatsgebiet durchgeführt hat. Die Reaktion war unerwartet und schnell. Laut Vertretern des indischen Verteidigungsministeriums erhielt die Operation den Namen „Sindur“ und umfasste eine gezielte Attacke auf neun Objekte. In der Regierungserklärung wird behauptet, dass diese Ziele ausschließlich auf Grundlage von Geheimdienstinformationen ausgewählt wurden und ausschließlich terroristischer Natur waren. „Unsere Maßnahmen waren bedachtsam, zielgerichtet und haben das Risiko einer Eskalation minimiert. Es wurden keine militärischen Ziele auf pakistanischer Seite getroffen“, betont das Ministerium in seiner offiziellen Mitteilung. Der schmerzhafte und unerwartete Angriff fand in Städten statt, die in der Nähe der Grenze liegen. Nach Angaben von Augenzeugen gingen nach den Rocket-Explosionen in Muzaffarabad, im Gebiet von Pakistan, Licht aus und es kam zu Stromausfällen. Vertreter des Militärs bestätigten, dass pakistanische Medien in der Antwort über einen Raketenangriff in drei verschiedenen Gebieten berichteten. Militärquellen versichern, dass Pakistan sich auf eine Antwort vorbereitet und diese in naher Zukunft erfolgen werde. In den sozialen Netzwerken tauchten gleichzeitig Fotos und Videos vom Einsatzort auf, auf denen Blitze und Rauch in der Luft sichtbar sind. Ein Vertreter des pakistanischen Militärs erklärte dem Fernsehsender ARY, dass der Angriff Indiens unerwartet kam und versicherte, dass das Land in der Lage ist, sein Territorium zu schützen und auf Provokationen zu reagieren. Bereits zuvor hatte das pakistanische Innenministerium erklärt, dass es keine Beteiligung an den Todesfällen von 26 Personen gibt, die bei einem vorherigen Vorfall ums Leben kamen, und äußerte Besorgnis, dass indische Geheimdienste möglicherweise neue Anschläge planen. Die pakistanische Regierung behauptet, verlässliche Geheimdienstinformationen über mögliche indische Pläne zu besitzen und warnt die Weltgemeinschaft vor zunehmender Spannung und dem Risiko einer groß angelegten Eskalation des Konflikts. Indiens Reaktion war eindeutig. Das Verteidigungsministerium des Landes veröffentlichte auf Twitter eine kurze Mitteilung: „Gerechtigkeit ist getan. Es lebe Indien.“ Dort wurde auch der Hashtag #PahalgamTerrorAttackJusticeisServed verwendet, der auf eine mögliche Verbindung zwischen dem letzten Angriff und den innerregionalen Vorgängen hinweist. Außerdem warf die indische Seite in früheren Erklärungen Pakistan die Beteiligung an den Todesfällen von 26 Zivilisten vor und kündigte an, regelmäßig auf Provokationen zu reagieren, ihre Bereitschaft zu verteidigen und ihre Interessen und Bürger zu schützen. Die wichtigste Nachricht bleibt die zunehmende Spannung zwischen den beiden Nuklearmächten und die möglichen schwerwiegenden Folgen für die Region. Die internationale Gemeinschaft ruft zu Zurückhaltung und Dialog auf, um eine weitere Eskalation des Konflikts zu vermeiden, die katastrophale Folgen für die gesamte Südasien-Region haben könnte.