Die Medien waren überrascht von neuen Enthüllungen hinsichtlich der Nutzung der Signal-App durch den US-Verteidigungsminister Піт Гегсет, der offenbar Verteidigungs- und Diplomatiedaten auf die informellste und potenziell gefährliche Weise verbreitete

Chas Pravdy - 06 Mai 2025 10:41

Laut Angaben von Journalisten und Quellen des Herausgebers „Europäische Wahrheit“, unter Berufung auf Materialien der renommierten Zeitschrift The Wall Street Journal, erfuhr das amerikanische Militärmanagement die Ausmaße der Nutzung Гегсет dieses Messengers nicht nur als Mittel für schnelle Informationsaustausche, sondern auch als Plattform für die Annahme und Weiterleitung wichtiger dienstlicher Daten, manchmal sogar mit Geheimhaltungsmerkmalen. Laut den veröffentlichten Daten hat Гегсет mindestens zehn aktive Chats in Signal, in denen er die ernsthaftesten Fragen im Zusammenhang mit Verteidigung, militärischen Operationen und internationaler Diplomatie diskutierte. Es ist bekannt, dass der Minister sich nicht scheute, seine Mitarbeiter zu beauftragen, diesen Messenger zu nutzen, um Informationen an ausländische Regierungen bezüglich militärischer Pläne zu senden und zu empfangen, was eine erhebliche Sicherheitsgefährdung darstellt. Nur einer dieser Fälle, nach Quellen, führte zu Besorgnis in der dienstlichen Umgebung — als Гегсет in einem privaten Chat über Signal den ausländischen Kollegen von einem geplanten US-Militärangriff berichtete, ohne die Vertraulichkeit und den geschlossenen Charakter solcher Operationen zu berücksichtigen. Darüber hinaus diskutierte er in diesem Messenger eine Reihe von inoffiziellen, aber sensiblen Aspekten — von zukünftigen Medienveröffentlichungen bis zu Auslandsreisen und privatem Arbeitsplan. Der Bericht hebt hervor, dass Гегсет viele solcher Chats anlegte, an denen sowohl Mitglieder seines persönlichen Teams als auch Familienangehörige beteiligt waren — darunter seine Ehefrau, sein Bruder und sein persönlicher Anwalt. Es ist wichtig zu erwähnen, dass Nachrichten an einige von ihnen sowohl von offiziellen als auch von persönlichen Geräten direkt aus dem Büro des Ministers unter Nutzung ungesicherter Kommunikationskanäle gesendet wurden. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass der Zugang zu den privaten Chats des Ministers seinem Militärassistenten — dem Marine-Colonel Riki Buriya — gewährt wurde. Nach Angaben war genau er im März derjenige, der im Signal-Chat Informationen über einen angeblichen amerikanischen Angriff auf die Houthi im Jemen veröffentlichte. In der Liste der Teilnehmer dieses Chats befanden sich Personen nahe Гегсет: seine Ehefrau, sein Bruder und sein Privatjurist. Dies wirft ernsthafte Fragen hinsichtlich des Geheimhaltungsgrades und der Sicherheit der militärischen Daten auf, mit denen der oberste Verteidigungsbeamte des Landes arbeitete. Es ist auch bekannt, dass Гегсет und sein Team zum Lesen der Nachrichten ihre Büros im Pentagon verlassen mussten, um einen Ort mit mobilem Empfang zu suchen. In vielen Fällen bedeutete dies lange Pausen in der Arbeit aufgrund instabiler Telefonverbindung innerhalb des Gebäudes, was die Kontrolle erschwerte und es unmöglich machte, genau festzustellen, welche Daten verbreitet wurden. Dies stellte potenzielle Risiken dar — da Informationen in die Hände unseriöser Personen gelangen oder öffentlich gemacht werden könnten. Die Geschichte mit der Nutzung von Signal nahm Ende April an Fahrt auf, als Medien berichteten, dass Гегсет wiederum über Signal Details zum Angriff auf die Houthi im März diskutierte. Er soll dies in einem Gruppenchats getan haben, an dem auch seine Angehörigen beteiligt waren — seine Ehefrau, sein Bruder und sein persönlicher Anwalt. Das Pentagon bestritt diese Informationen jedoch und betonte, dass solche Details nicht offiziell bestätigt sind und jede Weitergabe in diesem Zusammenhang eine ernsthafte Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen könnte. All dies geschah vor dem Hintergrund umfangreicher interner Untersuchungen zu Lecks geheimer Informationen, insbesondere im Zusammenhang mit militärischen Plänen und strategischen Operationen in verschiedenen Regionen der Welt. Im Besonderen ging es um Datenlecks bezüglich der Reise eines zweiten US-amerikanischen Flugzeugträgers im Roten Meer, Pläne für Angriffen im Panamakanal sowie den Besuch von Beamten und hohen Funktionären, einschließlich Elon Musk. Dies führte zu einer Welle von Personalwechseln und Entlassungen in Verteidigungs- und Geheimdiensten. Der Reinigungsprozess auf höchster Führungsebene der USA beschleunigte sich Anfang Mai, als Präsident Donald Trump die Rücktrittsentscheidung von Michael Wolff, dem National Security Advisor, bestätigte, der angeblich ebenfalls an einem Informationsleck im Zusammenhang mit der Nutzung von Signal beteiligt war. Offizielle Gründe für diesen Schritt wurden nicht genannt, aber Medien berichteten aktiv über einen groß angelegten Skandal, der als „Signal-Gate“ bezeichnet wurde und das Ansehen der Regierung sowie das Verhältnis zwischen Präsident und Militärbehörden beeinträchtigte. Gleichzeitig erklärte Vizepräsident Joe D. Vance, dass er die Entscheidung Trumps unterstütze und wiederholte, dass sein Rücktritt kein Akt der Sanktion sei, sondern ein Versuch, Stabilität im Sicherheitsbereich zu gewährleisten. Diese Geschichte verdeutlicht die moderne Problematik — die zunehmende Rolle informeller digitaler Kommunikationskanäle in der hochrangigen Politik und im Militär, ihre potenzielle Gefahr sowie die Unzulänglichkeiten traditioneller Schutzsysteme für Geheiminformationen. Der Kontrollverlust über private Nachrichten, die in Messengern verbreitet werden, wird bereits als eine der ernsthaftesten Herausforderungen für die Sicherheit auf höchster staatlicher strategischer Ebene anerkannt.

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