Die Europäische Kommission hat die Vorbereitung des 17

Chas Pravdy - 06 Mai 2025 18:41

Sanktionspakets gegen Russland abgeschlossen, das darauf abzielt, den Druck auf das Aggressionsland zu erhöhen und seinen Versuchen, die festgelegten Beschränkungen zu umgehen, entgegenzuwirken. Laut der Agentur Reuters wurde diese Initiative bereits ausgearbeitet und wird in Kürze dem nächsten Treffen des Rates der Europäischen Union für Außenangelegenheiten zur Prüfung vorgelegt, das für Mai 2025 geplant ist. Nach Angaben der von der "European Truth" befragten Quellen sieht die neue Agenda eine umfangreiche Erweiterung der Liste der sanktionierten Personen und Unternehmen vor, die an der Unterstützung der russischen Streitkräfte beteiligt sind, auch durch Umgehungen der Sanktionsbeschränkungen. Außerdem enthält das Dokument Maßnahmen zur Stärkung der Kontrolle über den Export von Dual-Use-Gütern und fortschrittlichen Technologien, die militärisch genutzt werden könnten. Diplomatische Quellen berichteten, dass mehr als 50 natürliche und juristische Personen aus verschiedenen Ländern auf die Sanktionsliste gesetzt werden, darunter fünf aus China. Zudem wird eine Liste von 31 Unternehmen aufgenommen, die den russischen Streitkräften helfen oder mit der Umgehung der zuvor verhängten Sanktionen in Zusammenhang stehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Kampf gegen die sogenannte "Schattenflotte" Russlands — im Rahmen des Pakets soll eine schwarze Liste von über 100 Schiffen aufgenommen werden, die mit illegalen Aktivitäten im maritimen Bereich in Verbindung stehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Dokuments ist der Vorschlag, die Ausnahmeregelung für das Projekt "Sachalin-2" zu verlängern — eines der wichtigsten russisch-japanischen Ölprojekte. Die Europäische Kommission besteht darauf, dass die Beschränkungen mindestens bis Juni 2026 bestehen bleiben, aufgrund der strategischen Bedeutung dieses Objekts für Japan. Laut Quellen sind im vorbereiteten Paket auch formale Begründungen und diplomatische Argumente enthalten, die den Mitgliedstaaten signalisieren sollen, dass "die Mitgliedschaft in der Europäischen Union" nach wie vor das wichtigste Instrument im Kampf gegen die russische Aggression bleibt. Dabei wird betont, dass Europa gemeinsam handeln und Entscheidungen treffen kann, selbst wenn einzelne Länder, insbesondere Ungarn, das Veto-Recht ausüben möchten. Traditionell rückt im Zusammenhang mit der Eskalation der Sanktionspolitik besonders die Abstimmung mit internationalen Partnern in den Fokus, vor allem mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Es wird darauf hingewiesen, dass das neue Sanktionspaket in enger Zusammenarbeit mit Washington vorgestellt werden soll, was die Bedeutung einer globalen Kooperation im Kampf gegen die russische Aggression unterstreicht. Frühere Medienberichte erwähnten bereits, dass das 17. Sanktionspaket eines der Hauptthemen bei der nächsten Sitzung des Europäischen Rats im Mai 2025 sein wird. Europäische Diplomaten und Außenminister betonen die Notwendigkeit, die weltweite Isolation Russlands weiterhin zu verstärken und ein klares Signal zu senden, dass eine aggressive Politik dieses Landes inakzeptabel ist. Das neue Sanktionspaket ist somit nicht nur eine weitere rechtliche Initiative, sondern auch ein Symbol für die Einheit der Europäischen Union im Widerstand gegen die russische Aggression, für die Übernahme der Verantwortung zur Wahrung der Stabilität und Sicherheit in der Region sowie für die Erhöhung des Drucks auf Kreml, um ihn zu einer Kursänderung in seiner aggressive Politik zu bewegen.

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