Der Leiter der Region Charkiw, Oleg Sinegubov, zeigte die verheerenden Folgen eines Raketenangriffs, der den größten Einkaufszentrum der Stadt – den Markt „Barabashowo“ – getroffen hat

Chas Pravdy - 06 Mai 2025 12:20

Der Vorfall ereignete sich am 6. Mai und war eine anschauliche Manifestation der Aggression der russischen Truppen gegenüber friedlichen Einwohnern und der Infrastruktur Charkivs, was bei der Bevölkerung Empörung und Besorgnis hervorrief. In einem Post in den sozialen Medien berichtete der Regionalchef ausführlich über das Ausmaß der Zerstörungen und betonte, dass dieses Objekt rein ziviler Natur ist und weit entfernt von jeglichen militärischen Zielen liegt. "Die russische Armee hat den größten Markt der Stadt beschossen, bei dem täglich Dutzende von Menschen einkaufen gehen. In der Nähe dieses Gebietes gibt es keine militärischen Objekte oder potenziellen militärischen Infrastrukturen", unterstrich er und bestätigte, dass dies ein zynischer Akt des Terrors gegen die Zivilbevölkerung ist. Laut Sinegubov wurden bei dem Angriff auf "Barabashowo" etwa 90 Verkaufsstände beschädigt. Die meisten wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen, 20 Geschäfte brannten vollständig nieder. Das Feuer, ausgelöst durch den Raketenangriff und Drohnen, breitete sich schnell auf eine Fläche von über 500 Quadratmetern aus. Die Feuerwehrleute reagierten umgehend auf die Brände und ergriffen alle notwendigen Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Evakuierung der in der Nähe befindlichen Menschen. Dieser Vorfall verdeutlicht erneut die Risiken und zerstörerischen Folgen militärischer Aktionen in Charkiw und verschärft die Frage nach der Notwendigkeit, den Schutz der Zivilbevölkerung zu verstärken. Die örtlichen Behörden und Sicherheitsdienste arbeiten bereits an der Klärung aller Umstände und an möglichen Wegen, ähnliche Folgen in Zukunft zu verhindern. Gleichzeitig ruft die städtische Gemeinschaft internationale Organisationen auf, ihre Hilfe beim Schutz der Friedensbewohner und beim Erhalt der Infrastruktur Charkivs gegen andauernde Angriffe des Feindes zu verstärken.

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