Вladimir Putin erklärt, dass Russland bisher keinen Anlass sieht, im Ukraine-Krieg Atomwaffen einzusetzen, und hofft, dass dies in Zukunft nicht geschehen wird

Chas Pravdy - 04 Mai 2025 12:19

Dies ist eine ziemlich bedeutende Aussage, angesichts des jahrelangen Kontextes des russisch-ukrainischen Krieges und der ständigen Risiken einer Eskalation. In seinen Kommentaren, die er in einem Interview mit dem Propagandisten Pawel Zarubin gab, versicherte der russische Führer, dass der Kreml während des groß angelegten Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 keine Notwendigkeit sah, Atomwaffen zu verwenden, und dass er dies in naher Zukunft auch nicht beabsichtige. Seiner Ansicht nach wurde Russland zum Kriegsbeginn „provokiert“, es wurden Bedingungen geschaffen, die zu Fehlentscheidungen führen konnten. Putin betonte jedoch, dass Russland über genügend Kräfte und Ressourcen verfüge, um seine strategischen Ziele in diesem Konflikt zu erreichen — „den Krieg zu einem logischen Ende zu bringen“ und Ergebnisse zu erzielen, die den Interessen des Landes entsprechen. In diesem Zusammenhang wies der Beamte darauf hin, dass der Einsatz von Atomwaffen dazu kein notwendiger Schritt sei. Der Kreml-Führer hob auch hervor, dass eine „Versöhnung mit dem ukrainischen Teil des russischen Volkes“ in Zukunft unvermeidlich sei. Diese Aussage wirft viele Fragen hinsichtlich möglicher Szenarien zur Konfliktlösung auf und darüber, was Putin genau unter diesem Begriff versteht. Es ist erwähnenswert, dass diese Botschaft im Einklang mit bekannten Informationen amerikanischer Geheimdienste steht. So gibt der bekannte Journalist und Analyst Bob Woodward in seinem Buch „Krieg“ an, dass der US-Geheimdienst im September 2022 die Wahrscheinlichkeit einer taktischen Nuklearwaffenanwendung Russlands in der Ukraine auf etwa 50 % schätzt. Nach seinen Angaben waren diese Überlegungen auf Misserfolge in der russischen Militäroperation und den zunehmenden Druck auf den Kreml zurückzuführen, der zu radikalen Maßnahmen geführt haben könnte. Zusammenfassend bleibt die Situation trotz der Rhetorik von „ausreichender Kraft“ und „logischem Abschluss“ des Krieges ohne den Einsatz von Nuklearwaffen angespannt und potenziell gefährlich, da die Welt beobachten muss, wie eines der mächtigsten Nuklearwaffen-Länder seine Bereitschaft zur Anwendung katastrophaler Waffen signalisiert, aber derzeit auf eine friedliche Konfliktlösung hofft.

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